Kreuzbär Berlin

Traditionsreiche Fassbrause neu aufgelegt


Kreuzbär: Fassbrause nach Rezept von 1908.
Kreuzbär
Kreuzbär: Fassbrause nach Rezept von 1908.

Malzig-kräutrig im Geschmack, dazu eine ordentliche Portion Koffein. Das Berliner Start-up Kreuzbär von Yannik Zimmer und Philipp Behr belebt ein Originalrezept für Fassbrause von 1908 wieder und will damit (nicht nur) die Berliner Gastronomie erobern.

Das alkoholfreie Erfrischungsgetränk Kreuzbär ist eine Fassbrause nach dem Originalrezept von 1908 aus Berlin. Laut Unternehmen erfand sie der Chemiker Ludwig Scholvien, weil er nicht wollte, dass sein Sohn Bier trank. Auf der Grundlage von Malz- und Kräuterextrakten, Apfel- und Zitronensaftkonzentraten sowie Zucker entwickelte er ein alkoholfreies Getränk, das ähnlich aussah und schmeckte wie Bier. 

Koffeinfreie Variante in Planung

"Der Zutatenliste von damals haben wir noch Koffein hinzugefügt. Sozusagen, um die Fassbrause aus dem 20. ins 21. Jahrhundert zu holen", erklärt Behr. "In Kürze werden wir allerdings auch eine Variante ohne Koffein herausbringen".

Kreuzbär eigne sich als Mischgetränk mit Gin oder Whisky. So erhalte man sozusagen echte Berliner Longdrinks. Auf den vom Hersteller Kreuzbär veranstalteten Events mixen die Mitarbeiter direkt in der Flasche, für einfacheres Handling.
 
Die koffeinhaltige Variante funktioniere eher in Clubs, Bars und auf Events. Mit der koffeinfreien Variante  plant Kreuzbär, die klassische Gastronomie anzugehen. Denkbar wäre es, die Fassbrause in "Berlin-Menüs" einzubinden. Dabei soll das Gertänk sowohl in modernen Café-Konzepten als auch in klassischen Berliner Restaurants getestet werden.


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