Moving Mountains

Veganes Burger-Patty vor Deutschland-Start


In den What's Beef Units können Kunden den Moving Mountain's Burger bereits jetzt testen.
Moving Mountains
In den What's Beef Units können Kunden den Moving Mountain's Burger bereits jetzt testen.

Nach Beyond Meat kommt mit Moving Mountains eine weitere vegane Burger-Alternative nach Deutschland. Bislang gab es die "blutenden" Burger des britischen Unternehmens hierzulande dank einer Sondervereinbarung in den drei Standorten der Better-Burger-Kette What's Beef in Frankfurt, Münster und Düsseldorf.

Ab April sollen laut eines Moving Mountains Sprecher auch weitere Restaurants in den Genuss des Moving Mountains Burgers kommen. In Großbritannien bieten laut Unternehmen bereits 1.000 Restaurants den fleischlosen Burger an. Den europäischen Vertrieb übernimmt exklusiv der niederländische Fleischlieferant Jan Zandbergen. Es ist für das Unternehmen nach eigenen Angaben das erste Mal, ein pflanzliches Produkt auf den Markt zu bringen.

Patties aus Erbsen- oder Soja-Protein


Laut Jan Zandbergen ist der Burger für Foodservice-Anbieter bereits bestellbar. Derzeit gibt es die Patties in drei Gewichtskategorien: 2, 4 und 6 Unzen, was 56,7, 113,4  beziehnungsweise 170.1 Gramm entspricht.

Rote Beete als "Blut"

Die Hauptbestandteile des Moving Mountains-Burgers sind Austernpilze, Erbsen-, Weizen- und Sojaproteine sowie Hafer. Rote-Beete-Saft lässt das Fleisch auf dem Grill "bluten". Diesen Effekt nutzen auch Konkurrenzprodukte.

Vegane Burger-Alternativen drängen seit Ende 2018 auf den deutschen Markt: Seit Ende November bietet Metro in ihren Märkten die Patties des US-Start-Ups Beyond Meat an, die von PHW vertrieben werden. Nestlé will seinen "Incredible Burger" ab dem zweiten Quartal 2019 in den Einzelhandel bringen, einen Vorgeschmack gab es auf der Grünen Woche in Berlin.

Den Alternativen ist gemein, dass sie beanspruchen, in puncto Sensorik und Geschmack deutlich näher am Originalprodukt zu sein als bisherige Fleischalternativen. Je nach Hersteller bestehen die Patties zum größten Teil aus Soja- oder Erbsenprotein. Als Zielgruppe geben die Hersteller eher Flexitarier als Vegetarier an. Also Menschen, die den Fleischgeschmack schätzen, aber etwa aus Umweltgründen weniger Fleisch essen wollen.

stats