Kassensystem-App soll Bestellung in der Gastronomie revolutionieren

Mit seinem Kassensystem-App will das frisch gegründete Berliner Unternehmen Orderbird AG in nichts Geringeres als eine Revolution in der Gastronomie anzetteln. Der Plan: Die schwarzen Kästen mit den bunten Tasten in den 180.000 Kneipen, Restaurants und Bars der Republik sollen durch schicke iPads ersetzt werden. Die Perspektive: Der Gast bestellt sein Bier per iPhone.
Im Münchner Szene-Club P1 ist das Orderbird-Kassensystem seit einigen Monaten im Einsatz. Die Software verfügt über alle gängigen Features einer normalen Touchscreen-Kasse mit Kellner-Handhelds. Die iPads funktionieren im Schichtbetrieb auch ohne Internet und ohne Server. Sie arbeiten und kommunizieren über W-Lan im Verbund und sind an handelsübliche Drucker angebunden. Das junge Team von Orderbird verspricht ein hohes Einsparpotenzial. "Unterm Strich liegen die Anschaffungskosten für ein großes Restaurant bei einem Bruchteil von handelsüblichen Lösungen mit vergleichbarer Leistung", heißt es vielversprechend. Die Software stehe kostenlos zum Download bereit. Für den Service fallen monatliche Kosten zwischen 39 bis 79 Euro an. 

Die Orderbird AG meldete im vergangenen Februar ihr Geschäft an, nachdem das Gründer-Team Ende 2010 mit dem Geschäftsmodell "Orderbird Platform" zwei renommierte Gründer-Wettbewerbe gewonnen hatte. Die sechs "Orderbirds" der ersten Stunde sind zwischen 26 und 31 Jahre alt und kommen aus dem Umfeld von Red Bull, dem Kassenhandel und der Finanzbranche.

Die finanziellen Mittel für die Entwicklung der Software und den bevorstehenden Markteintritt wurden durch strategische Beteiligungen ohne Venture Capitalists gesammelt. Eine renommierter Gastro-Betrieb, ein Payment-Abwickler und einer der führenden deutschen Kassensystemhersteller unterstützen das Vorhaben mit Partnerschaften. Live wird das System im Video erklärt unter http://bit.ly/orderbird.

www.orderbird.com 




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