Discoeat

Neue Spenden-Funktion eingeführt

Discoeat baut in seine App eine Spenden-Funktion ein.
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Discoeat baut in seine App eine Spenden-Funktion ein.

Das Berliner Start-up Discoeat, ursprünglich als Yielding-Plattform für Restaurants gestartet, wurde bereits vor einigen Monaten um eine Funktion fürs Essen-Ordern erweitert. Ganz neu sind nun eine spezielle Funktion für Abholer sowie die Möglichkeit, den Gastronomen bei der Bestellung zusätzlich Spenden zukommen zu lassen.

Mit der Spendenfunktion sollen die von der Krise besonders und andauernd getroffenen Gastronomen unterstützt werden. Die Spenden werden bei Discoeat ebenso wie die eigentlichen Preise smart und kontaktlos von der Kreditkarte abgebucht.
Discoeat war vor zwei Jahren zunächst als Yielding-Plattform für die Gastronomie gestartet. Die Idee dabei: Sitzplätze im Restaurant zu Nebenzeiten besser auslasten, indem man dynamische Preise einstellt, die von Uhrzeiten und Wochentagen abhängig sind. Dieser ursprüngliche Ansatz ist in der Corona-Zeit aber nicht vergessen geworden, im Gegenteil. Gerade dann, wenn wegen Abstandsregelungen weniger Tische als vorhanden besetzt werden dürfen, kann es sich lohnen, die Auslastung systematisch zu optimieren.

Dynamische Preise können bei Discoeat zudem auch bei den neuen Liefer- und Abholfunktionen eingestellt werden. Denn auch beim To-go-Geschäft gibt es üblicherweise Stoßzeiten und maue Zeiten.
Discoeat hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 350 Restaurantpartner in Berlin und weitere 50 in Köln. Eine Expansion nach Düsseldorf, Bonn und Münster ist für Anfang 2021 geplant. Die Plattform will, zur Unterstützung der Branche, für das komplette Jahr keine Anmeldegebühren berechnen und für Abholungen auch keine Provision. Danach sollen dafür dann 10 Prozent des jeweiligen Preises fällig werden, den der Essensanbieter zu tragen hat.

Für die Reservierungen im Restaurant verlangt Discoeat je nach Vertrag zwischen 6 und 10 Prozent des Umsatzes. Wegen des Lockdowns muss dieses Geschäft derzeit allerdings ruhen.

Dieser Text erschien zuerst auf der Seite unserer Schwesterzeitung ahgz.de.

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