Maskenpflicht / Global Engineering Systems

Viren aus der Luft holen

Zum Start nach den Sommerferien besteht an der Dreieichschule in Hessen Maskenpflicht. Ein Luftfiltersystem könnte dies überflüssig machen.
imago images / Patrick Scheiber
Zum Start nach den Sommerferien besteht an der Dreieichschule in Hessen Maskenpflicht. Ein Luftfiltersystem könnte dies überflüssig machen.

Ein System aus gezielter Luftführung, laminarem Luftvorhang und periodischen Luftwechseln soll bis zu 99 Prozent infektiöser Aerosolpartikel aus Innenräumen abziehen und so vor Infektionen schützen. In Büros, Kantinen und Klassenzimmern soll es selbst Atemschutzmasken überflüssig machen.

Aktuell diskutiert Deutschland, ob Atem-Schutz-Masken zum Beispiel in Klassenräumen während des Schulunterrichts getragen werden sollten. Die Bundesländer entscheiden unterschiedlich. Dieselbe Frage stellt sich an allen Arbeitsplätzen, wo sich mehrere Menschen über längere Zeiträume zusammen aufhalten. Eine fachübergreifende Kooperation nationaler und internationaler Wissenschaftler, Mediziner, Sachverständiger und Fachanwälte hat jetzt ein lufttechnisches Verfahren entwickelt und zum Internationalen Patent angemeldet. Während der Infektionsgefahr mit COVID-19-Viren soll es Wirtschaft und Gesellschaft ermöglichen, handlungsfähig zu bleiben. 
Aktuell bundesweit diskutiert: Müssen im Schulunterricht Atemschutz-Masken getragen werden? Ein neuartiges Luftfiltersystem soll Abhilfe schaffen.
Global Engineering Service
Aktuell bundesweit diskutiert: Müssen im Schulunterricht Atemschutz-Masken getragen werden? Ein neuartiges Luftfiltersystem soll Abhilfe schaffen.
Das Schutzsystem von Global Engineerings Service, Darmstadt, kombiniert eine gezielte Luftführung und abgestimmte Luftwechselraten mit lufttechnischen Raumtrennungen. 99 Prozent der relevanten Aerosolpartikel sollen aus der Inneraumluft entfernt werden. In geschlossenen Räumen werden laut Angaben Personen durch lufttechnische Barrieren so voneinander getrennt, dass keine Infektionsgefahr mehr bestehe. 

"Atemschutz während des Schulunterrichts ist nicht erforderlich. Der verordnete Mindestabstand kann wesentlich unterschritten werden", heißt es konkret in der Mitteilung des Global Engineering Service zum Beispiel zum Einsatz in Schulen. Dazu müssten die Tische in U-Form gestellt werden. Zur Frontseite der Schreibtische werden Abzugsvorrichtungen installiert, so dass sie den Abzugsbedarf mehrerer Schultische erfüllen. Das Klassenzimmer erhält zudem zwei lufttechnische Barrieren. Die Abzugshauben werden über den Tischen in einer Reihe installiert, um das Abzugsvolumen für zwei bis drei Schüler abzudecken. An der Vorderkante der Tische wird der laminare Luftvorhang integriert.


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