Metro Deutschland

Kostenfreie digitale Lösung zur Kontaktverfolgung

So sieht Dish Check-in für Kunden aus.
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So sieht Dish Check-in für Kunden aus.

Gastronomen sind angehalten, in der momentanen Situation Gästedaten vorzuhalten, je nach Bundesland unterschiedlich lang. So sollen die Gesundheitsämter bei etwaigen COVID-19-Ausbrüchen Infektionsketten zurückverfolgen und besser unterbrechen können. Die digitale Lösung Dish Check-in des Großhandelsunternehmen Metro kommt ohne Papier aus und ist kostenfrei.

Ab sofort stellt Metro eine weitere kostenlose digitale Lösung zur Verfügung, mit der Gastronomen im Rahmen der lokalen Registrierungspflichten die Kontaktdaten ihrer Gäste erfassen können. Die Lösung Dish Check-in hilft Gastronomen dabei, die derzeitigen Herausforderungen zu bewältigen und bei geringstem Aufwand hygienisch und datenschutzkonform ihre Gäste zu dokumentieren. Entwickelt wurde die Anwendung in Zusammenarbeit mit dem Metro Tochterunternehmen Hospitality Digital.

Die neue digitale Lösung Dish Check-in ist kostenlos auf der Gastro-Plattform www.dish.co verfügbar. Hintergrund sind die Auflagen mehrerer Bundesländer im Rahmen ihrer Corona-Verordnungen, die Kontaktdaten der Gäste beim Restaurantbesuch zu registrieren.

"Um der Registrierungspflicht nachzukommen sind Zettel und Stift für viele Gastronomen derzeit das Mittel der Wahl – trotz hohem administrativen Aufwand und den damit verbundenen datenschutzrechtlichen Unklarheiten", sagt Tim Kruppe, Leiter Digitale Lösungen bei Metro Deutschland. "Mit ‚Dish Check-in‘ bieten wir eine weitere Lösung für Gastronomen, die ihnen hilft, sich auch in herausfordernden Zeiten voll auf ihr Business zu konzentrieren."

Digital Speisekarten anzeigen

Mit der neuen Web-Anwendung Dish Check-in können Restaurantbesitzer die Kontaktdaten ihre Gäste laut Metro leicht erfassen. Dazu werden QR-Codes erstellt, die auf den Tischen verteilt werden. Mit dem Scan des QR-Codes können die Besucher einchecken, ihre Kontaktdaten kontaktlos und hygienisch übermitteln und sogar die Speisekarte einsehen. Für Gäste oder Inhaber ist keine Installation einer App erforderlich, die Lösung läuft über den Browser.

Sollten die Gäste sich selbst nicht einchecken können, da sie beispielsweise kein Smartphone haben, kann das Personal den Check-In über ein Gerät des Restaurants übernehmen. Ist der Restaurantbesuch beendet, betätigen die Gäste auf ihren Geräten manuell den Check-Out-Button. Sollte das einmal vergessen werden, wird der Gast nach zwei Stunden vom System automatisch ausgecheckt.

Geringer administrativer Aufwand

Mit Dish Check-in erhobene personenbezogene Daten sind laut Metro nicht für Dritte einsehbar und werden nur für den in der lokalen Landesverordnung vorgeschriebenen Zeitraum von drei bis sechs Wochen gespeichert. Die datenschutzkonforme Löschung erfolgt regelmäßig automatisch und sensible Daten müssen nicht physisch nachgehalten werden.

Es werden ausschließlich folgende Daten erhoben: Name, Anschrift, Telefonnummer, optional eine E-Mail, ein Zeitstempel wird automatisch angelegt. In der Datenbank kann der Inhaber dann gut lesbar und transparent einsehen, wer wann an welchem Tisch zu Gast war und deren Kontaktdaten nach Aufforderung durch die Behörden filtern, exportieren und an sie übermitteln. Alle Daten werden auf einem Sicherheitsserver gespeichert und sind ausschließlich durch den Restaurantinhaber einsehbar und mit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung gesichert.

Breites Maßnahmenpaket

Metro Deutschland unterstützt Gastronomen und selbständige Unternehmer während der Corona-Krise mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket aus verschiedenen Beratungs- und Serviceleistungen. Dazu gehört neben dem Gästelisten-Tool Dish Check-in unter anderem auch eine Bestell-Software für Restaurant-Homepages, die bei der Einrichtung eines Liefer- und Abholservices unterstützt. Alle digitalen Tools von Metro und Hospitality Digital sind auf der Gastro-Plattform www.dish.co verfügbar.


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