Rieber, Max Maier Unternehmensgruppe

Plastik- und pfandfrei: Food to go

Rieber

Mit "eatTainable" präsentiert die Unternehmensgruppe Max Maier ein digitales Food-Mehrweg-System. Nachhaltige Speisenversorgung im Business- und Customer-Format ermöglichen GN-Edelstahlbehälter mit Vakuumdeckeln. Statt Pfandgeld sorgt ein QR-Code-Scan für den Rücklauf.

Mit einem digital basierten Mehrweg-System für Food to go in Restaurants und Mensen sowie für Großküchen der Gemeinschaftsgastronomie will die Max Maier Unternehmensgruppe Ludwigsburg zur nachhaltigen, verpackungsfreien Vorreiterstadt machen. Erste Partner sind neben der Großkantine Speisewerk und dem Restaurant Werkcafé auf dem Urbanharbor-Gelände in Ludwigsburg die Kochschule Lange am Markt, sowie Händler wie Fisch Seybold, Käse Haas und der Unverpacktladen Ohne PlaPl.

Kreislaufsystem digital verwaltet

Das Mehrweg-System "eatTainabel" trägt im Namen seinen Anspruch: eat + sustainable, essen + nachhaltig. Möglichst schnell und effektiv soll das System das Müllaufkommen durch coronabedingt stark angestiegene To-go- und Delivery-Offerten wieder reduzieren. Mittels QR-Codes überwacht und dokumentiert eaTainable den Weg der Speisen in den Mehrwegbehältern aus der Küche zum Gast bis zurück in die Spülküche.

Dies nun nicht mehr nur im B2B-Segment zwischen Großküche und Kunden wie Schulen, Kitas, Senioreneinrichtungen oder Betriebsrestaurants, sondern auch im B2C-Geschäft von Restaurants und Händlern. Denn nicht nur die Edelstahl-Speisenbehälter tragen einen QR-Code. Auch der Kunde oder Gast wird mit einem QR-Code auf einer Karte oder im Smartphone registriert. Holt ein Gast sein Essen in der Box ab, bucht der Gastronom dies per Smartphone-Scan der beiden QR-Codes ein. Kommt die Box zurück, wird genauso wieder ausgebucht. Parallel geht jeweils per E-Mail eine Quittung an den Gast beziehungsweise wird der Rücklauf der Box dokumentiert.

Rieber Edelstahlschalen für Einzelmenüs machen Einwegverpackungen und Pfandgelder überflüssig.
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Rieber Edelstahlschalen für Einzelmenüs machen Einwegverpackungen und Pfandgelder überflüssig.
Da die QR-Codes auf die Behälter aufgeklebt werden, kann das System leicht auf vorhandene Behälter nachgerüstet werden. Das Handling von Pfand entfällt komplett. Im B2B-Bereich kann zudem die HACCP-Dokumentation über die Check Cloud automatisch mit erledigt werden, so Rieber. Die intelligente Cloud-Lösung der Rieber-Tochter Check Services kann die Food Supply Chain über QR-Codes und Temperaturfühler quasi vom Acker über Transporte, Lager und Küche bis zum Endverbraucher und wieder zurück in die Spülküche dokumentieren.


Edelstahl ist das Rieber-Gegenkonzept zu Einwegverpackungen aus Kunststoffen. Letztere geben mikroskopische Partikel an die Lebensmittel ab, wodurch Menschen pro Woche im Schnitt 5 Gramm Mikroplastik zu sich nehmen, so eine WWF-Studie. Edelstahl dagegen sei lebensmittelecht, hygienisch und robust und daher für die Speisenverteilung im Großen wie im Kleinen bestens geeignet. Die Behälter im Gastronorm-Maß – in den 1960ern von Rieber mitentwickelt – hat das Unternehmen mit vakuumierbaren Deckeln weiterentwickelt – in verschiedenen Größen, mit oder ohne Unterteilung für diverse Komponenten, je nach Speisenart und Anzahl der Essen, von der kleinen Einzelportionen-Box bis zu Großverpflegungsbehältern.
Über Rieber
Die Rieber GmbH & Co. KG ist ein deutsches Familienunternehmen mit Hauptsitz in Reutlingen, das ausschließlich in Deutschland produziert. Der Fokus liegt auf professioneller Kücheninfrastruktur mit ganzheitlichen Lösungen für die B2B-Gastronomie. Rieber fertigt zudem Edelstahlkomponenten für verschiedene Industrien. Rieber gehört zusammen mit den Marken Eisfink und Alinox zur Ludwigsburger Max Maier Kitchen Group. Diese wies laut der exklusiver gv-praxis-Erhebung Top-Technik 2019 einen Umsatz von 96,5 Mio. Euro weltweit aus, ein Plus von 0,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Heimatmarkt lag der Umsatz bei 596 Mio. Euro, plus 2,4 %.


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