We-do.ai

Sprach-Chatbot Foodcall vereint KI und Spracherkennung

Die Gründer Dr. Sebastian Hecker und André Naumann (v.l.) haben drei Jahre lang an dem Pionierprojekt für die Gastro-Branche gearbeitet.
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Die Gründer Dr. Sebastian Hecker und André Naumann (v.l.) haben drei Jahre lang an dem Pionierprojekt für die Gastro-Branche gearbeitet.

Das Leipziger Start-up We-do.ai hat einen Sprachbot entwickelt, der künstliche Intelligenz und Spracherkennung für die Gastronomie nutzbar macht. Er soll eingehende Telefonate von Restaurants automatisiert annehmen, Bestellungen und Reservierungen aufnehmen und Kundenanfragen weiterleiten. Das Besondere: Foodcall beantwortet nicht nur Fragen, sondern kann eine flüssige Unterhaltung führen.

Um individuelle Software auf Basis von künstlicher Intelligenz zu entwickeln, gründeten Dr. Sebastian Hecker und André Naumann 2018 in Leipzig gemeinsam We-do.ai. Nach drei Jahren Entwicklungsarbeit ist Anfang 2022 "Foodcall" an den Start gegangen, der erste Sprachbot, der künstliche Intelligenz mit Spracherkennungsfunktion für die Gastronomie nutzbar machen soll. 

Foodcall automatisiert nicht nur die Anruf-Annahme, sondern steuert auch die folgende Bearbeitung und soll so Mitarbeiter unterstützen - und Restaurantbetreiber gerade in Zeiten des Personalmangels entlasten. Mitgründer Dr. Sebastian Hecker stellt das Start-up im Kurzinterview mit dem dfv-Schwestermedium etailment vor.

Mal ehrlich und ohne Buzzwords: Wie würden Sie Ihren Eltern das Start-up erklären?
Foodcall ist ein KI-Sprach-Chatbot, der in einem flüssigen Gespräch alle eingehenden Telefonate von Restaurants automatisiert übernehmen, Bestellungen und Reservierungen aufnehmen und Kundenanfragen weiterleiten kann. Rufen Kunden per Telefon an, sitzt am anderen Ende kein Restaurant-Mitarbeiter, sondern der intelligente Sprach-Chatbot. Die künstliche Intelligenz erkennt sofort, ob es sich zum Beispiel um eine Bestellung handelt und leitet diese direkt an einen Bildschirm oder das Kassensystem des Restaurants weiter, sodass das Küchenteam direkt mit der Zubereitung beginnen kann.

Wie beschreiben Sie Ihr Geschäftsmodell einem möglichen Partner in einem Tweet (280 Zeichen)?
Foodcall ist der erste KI-Sprach-Chatbot für die Gastronomie. Der Chatbot ist 24/7 in der Lage, alle eingehenden Telefonate von Restaurants automatisiert zu übernehmen, was die Restaurants entlastet, ihnen Zeitgewinn beschert und Kosten einspart.

Welche Unternehmen/Kunden konnten Sie bereits überzeugen?
Unsere Kunden sind sowohl kleine als auch große Restaurants oder Restaurantketten, die Bestellungen oder Anfragen via Telefon erhalten. Seit Anfang des Jahres 2022 bauen wir deutschlandweit unser eigenes Vertriebsteam auf und haben bereits über 200 Restaurants von Foodcall überzeugt. Weiterhin konnten wir Systemhäuser / Händler gewinnen, die Foodcall als Produkt aufgenommen haben und an ihre Restaurantkunden vertreiben. Kooperationen mit Hardwareherstellern, wie z.B. Epson oder Softwarehersteller von Kassensystemen helfen uns ebenfalls, innerhalb der Branche bekannt zu werden.
Über Foodcall

Unternehmensname: we-do.ai GmbH
Rechtsform: GmbH
Unternehmenssitz: Leipzig
Gründungsjahr: 2018 (Gründung von we-do.ai), Anfang 2022 (Launch von Foodcall)
Mitarbeiterzahl: 17
Geschäftsführung: Dr. Sebastian Hecker, André Naumann
Website: http://www.food-call.de


Mit wem würden Sie gerne ins Geschäft kommen?
Leuchtturm-Kunden sind immer ein absoluter Traum für jedes Start-up und schaffen Vertrauen und Bekanntheit. Unsere Traumkunden sind die großen Systemgastronomieketten wie z.B. Domino’s Pizza oder Call a Pizza, aber auch McDonalds oder Burger King, in denen Foodcall perfekt die Bestellannahme im Drive In automatisieren kann.
Wir bauen gerade ein Händlernetz für den Vertrieb von Foodcall auf und suchen interessierte Händler. Gleichzeitig suchen wir Kooperationen mit Kassenherstellern (Hardware) und Kassensystem-Software-Herstellern, da Foodcall ein ideales Upsell-Produkt für deren bestehende Gastrokunden ist.

Was war die wichtigste Erkenntnis seit dem Start?
Dem Team war im Vorfeld klar, dass die Entwicklung eines Sprach-Chatbots, der in einem flüssigen Gespräch mit einem Menschen kommunizieren kann, sehr anspruchsvoll ist. Aus diesem Grund haben wir uns auf die inhaltlich überschaubaren Inhalte von Anrufen bei Restaurants konzentriert. Trotz dieses Rahmens war die Entwicklung viel komplexer als vorher gedacht, was den Marktstart von Foodcall um ein Jahr nach hinten verschoben hat. Unsere Erkenntnis: Wenn Du an Dein Produkt glaubst, dann benötigst Du Durchhaltevermögen, sodass Hürden und auch Rückschläge überwunden werden können.


Auf welche Erfolgszahl sind Sie besonders stolz?
Nach über 3 Jahren Entwicklungsarbeit sind wir als Team stolz, dass Foodcall erfolgreich gestartet ist und trotz der aktuellen suboptimalen Situation der Pandemie und Inflation so guten Anklang findet. Obwohl sich der Vertrieb erst im Aufbau befindet, wächst Foodcall schneller als erwartet und es besteht die Chance, vielleicht sogar die Marke von 400 Restaurantkunden bis Ende dieses Jahres zu knacken.

Welche Schlagzeile würden Sie gerne in fünf Jahren über Ihr Start-up in einer Wirtschaftszeitung lesen?
"Foodcall baut Führungsposition in Europa aus und etabliert seine Sprach-KI als Must-have in der Gastronomie" und vielleicht "Foodcall neuer Hauptsponsor von RB Leipzig" ... 

Dieser Text erschien zuerst auf etailment.de.

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