Burger King

3. Quartal mit 4,9 % mehr Umsatz und sattem Ebitda-Plus

Burger King Worldwide meldet für das 3. Quartal 2013 (30.9.) um 4,9 % (constant currency) gestiegene systemweite Umsätze – also Franchise- und Eigenregiebetriebe zusammengenommen. Auf bestehenden Flächen wurde systemweit ein Plus von 0,9 % zum Vorjahreszeitraum erzielt, nach 1,4 % im Jahr zuvor. Netto kamen 133 neue Outlets hinzu, damit zählt Burger King weltweit rd. 13.000 Outlets. Das Ebitda wuchs zweistellig.

Mit +3,7 % lag in Sachen Same-to-Same-Sales die Region Asia Pacific in Führung, gefolgt von EMEA mit +2,4 % und Latin America and the Caribbean (+2,1 %). Leicht negativ dagegen die Entwicklung in den USA und Kanada.

Für die EMEA-Region ist es das elfte Quartal in Folge mit positiver CompSales-Entwicklung. Inklusive Expansion liegt das Plus hier bei 10 %. Deutschland wird als weiterhin „top-performing market“ ausdrücklich gewürdigt.

Während die Revenues der Systemzentrale in Miami (Umsätze aus Eigenregiebetrieben plus Franchise-Einnahmen) im Berichtszeitraum um fast 40 % auf 275,1 Mio. $ zurückgingen, wuchs das Ebitda um 16,7 % auf 176,0 Mio. $. Das Nettoergebnis machte einen Sprung von 6,6 Mio. auf 68,2 Mio. $. Hintergrund ist der Verkauf von mehr als 500 Eigenregiebetrieben an Franchisenehmer in den vergangenen zwölf Monaten im Rahmen der globalen Strategie des Re-Franchising – mit signifikanten Folgen für Liquidität und Kostenstruktur.

So ist Burger King in Deutschland (rd. 700 Betriebe) seit Mai dieses Jahres komplett Fremdregie-geführt, auch das Spaniengeschäft liegt seit kurzem ausschließlich in Franchisenehmerhand. Der Ausverkauf hat hierzulande für viel interne Unruhe gesorgt, seit der Übernahme der zuletzt 91 Eigenregie-Filialen durch die Yi-Ko-Holding weht offenbar ein scharfer Wind. Vielzitiertes Stichwort: Tarifverträge. Der Performance der deutschen Units tat dies den Zahlen aus Miami zufolge keineswegs Abbruch.

www.burgerking.com



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