USA

Burger und Wein

Hamburger gehören zur Essbiographie der Amerikaner wie Pasta zu jener der Italiener. Und das seit Generationen. Folgerichtig gibt es Burger nicht nur auf Fast Food-Niveau, sondern rauf bis Fine Dining.

Derzeit liegen exklusiv zubereitete Burger voll im Trend, sie erobern die Speisekarten der teuren Restaurants.

Im Fokus der Diskussion: Einer der berühmtesten Küchenchefs der Vereinigten Staaten, nämlich der 52-jährige Thomas Keller, mit einem neu gestarteten Experimentier-Restaurant in Yountville im kalifornischen Napa Valley. Es trägt den Naman Ad Hoc, darin testet Keller neue Ideen. 75 Plätze, nur zum Abendessen geöffnet, ein täglich wechselndes Viergangmenü zum Festpreis von 45 $ - überragender Zuspruch.

Erste Bilanz: Als Schwerpunkt kristallisieren sich Burger und Wein heraus. Alternativen zum Burger: Spare Ribs, Grillhähnchen, Ente und Steak. Dazu gibt eine Auswahl von über 50 Weinen, viele im Offenausschank.

Keller: "Ich bin mit Hamburgern und Fritten aufgewachsen. Wenn man es ordentlich macht, kann man damit eine hervorragende Küche schaffen. Hamburger-Restaurants sind ehrlich. Wer da hingeht will einen Burger oder er geht woanders hin."

So manches deutet darauf hin, dass er vor hat, als nächstes eine Burger-Kette zu konzipieren. Aber eben nach seiner Strickart und mit seinem Background.

Dazu muss man wissen, Keller stammt aus Kalifornien und gilt als der französischste aller top Küchenchefs der USA. Er hat mehr Auszeichnungen eingeheimst als jeder andere – zum Beispiel 2005 drei Michelin-Sterne für sein Restaurant Per Se in New York und 2006 drei Michelin-Sterne für seinen weltberühmten Betrieb in San Francisco 'French Laundry'.
www.relaischateaux.com/de/search-book/hotel-restaurant/perse/




stats