Australien

Franchisenehmer mit Wagamama in der Insolvenz

In der vergangenen Woche meldete der australische Wagamama-Franchisenehmer Edible Concepts Holding Insolvenz an. Alle zehn Standorte in Australien wurden vorläufig der Kontrolle der Unternehmensberatung KPMG unterstellt. Ein Restaurant in Melbourne wurde noch in derselben Woche dicht gemacht.
Die schnelle Schließung des ersten Standorts in Southbank ist für die Unternehmensberater und vorläufigen Verwalter des Unternehmens leicht erklärt: „Das Restaurant war nicht profitabel“, ließ Ian Hall, Partner bei KPMG, verlauten. Alle weiteren Standorte jedoch sollen den Betrieb aufrechterhalten. Ziel der Verwalter ist es nun, möglichst schnell einen Käufer für die Restaurants zu finden. Business as usual sei die Devise für die verbliebenen Outlets, so Hall. Ende der vergangenen Woche wurde die Belegschaft der Restaurants über die Insolvenz ihrer Company informiert.

Das erste australische Restaurant des japanischen Nudelbar-Konzepts mit britischem Ursprung eröffnete 2004 in St Kilda, Melbourne. Das nun geschlossene Outlet in Southbank ging erst 2011 an den Start. Der britische Franchisegeber hält derweil am australischen Markt fest, ein Sprecher versicherte: „Die Wagamama Gruppe wird die Unternehmung in Australien weiter unterstützen, um in Zukunft wieder Wachstum zu ermöglichen.“ Man glaube fest daran, dass es für die Marke großes Potenzial in Australien gibt.

Wagamama wurde in den 90ern in Großbritannien gegründet. Im vergangenen Jahr setzte das Unternehmen weltweit 179,8 Mio. £ um (+11,1 %). Insgesamt zählte das Wagamama-Netz Ende 2012 126 Outlets. Die drei Top-Länder in Europa für die Marke sind UK, Irland und die Niederlande.

www.wagamama.com


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