McDonald’s Corp.

Juni – tolles Umsatzplus. Aber im 1. Quartal Verluste.

Juni 2007: Der Monat war herausragend für McDonald’s. Die weltweiten Systemumsätze stiegen um 12,5 % (währungsbereinigt 9,7 %). Die Entwicklung in Europa ist herausragend: plus 18,9 % (+ 12,0 %). Schaut man europaweit jetzt das Wachstum auf bestehenden Flächen an, so betrug es im Schnitt aller Länder 11,1 % (Vorjahr 4,5 %).

Erstes Halbjahr 2007 - weltweites Wachstum inklusive Expansion: 10,9 % (währungsbereinigt + 8,1 %). Comparable Sales: plus 6,9 % (Vj.: + 5,4 %).

Und wieder der spezielle Blick auf Europa: Wachstum inklusive Expansion 17,8 % (währungsbereinigt 8,9 %). Auf vergleichbaren Flächen ein Plus von 7,9 % (Vj.: 4,1 %).

Oak Brook betont, wie robust und erfolgreich aktuell die Märkte Frankreich, Deutschland und Großbritannien sind – das war in den letzten fünf Jahren nicht immer so.

Das war die eine Seite der Medaille.

Die andere: Zum 2. Mal in seiner Unternehmensgeschichte vermeldet McDonald's Verluste. Warum?

Im April hat man 1.600 Filialen in Lateinamerika und der Karibik verkauft. Dafür musste der Konzern im 2. Quartal rund 1,6 Mrd. $ abschreiben. So betrug der Nettoverlust des Unternehmens von April bis Juni 711,7 Mio. $ - nach 834,1 Mio. $ im Vorjahr. Ohne die Sonderbelastung aus dem Südamerika-Deal wäre es ein Gewinn von 869,9 Mio. $ gewesen, so die Message.

Damit erfüllte McDonald's die Erwartung der Analysten, man hatte mit dieser großen Korrektursumme gerechnet. Trotzdem, die Meldung ist absolut keine schöne.
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