US-Studie

Mobile Payment wird Bargeld und Kreditkarten verdrängen

Das Bezahlen mit dem Mobiltelefon könnte bald schon die Regel werden. Schon 2020 sollen die Mobile Payments Bargeld und Kreditkarten als Zahlungsmittel weitgehend abgelöst haben, sagen die Macher der US-Studie 'The Future of Money in a Mobile Age' des Pew Research Center. Sie fanden heraus: 65 % der Anteilseigner an mit Mobilen Zahlverfahren beschäftigten Unternehmen glauben daran, dass in spätestens acht Jahren ein Großteil der Konsumenten das Handy für Bezahlvorgänge nutzt.

Vorreiter sind dabei Restaurants und Cafés. Schnelle, günstige und unkomplizierte Einkäufe wie Take-away-Mahlzeiten scheinen demnach ideal für das neue Verfahren.

Die Experten sind optimistisch, dass sich das Bezahlen per Handy weiterhin schnell verbreiten wird. Hal Varian, Chef-Ökonom bei Google: "2020 mag ein wenig optimistisch sein, aber ich bin mir sicher, dass es so weit kommen wird. Alles, was wir heute in unserer Brieftasche haben - Identitätsnachweise, Bezahlmittel und persönliche Gegenstände - passt leicht in Mobiltelefone und wird dort definitiv seinen Platz finden."

Andere zeigen sich etwas skeptischer, vor allem, was Kriminalität durch Hacker angeht: "Ich habe kein Problem damit, einen 2-Dollar-Kaffee bei Starbucks mobil zu bezahlen. Aber ich weiß nicht, ob ich mich bei größeren Summen sicher fühlen werde", so ein Teilnehmer der Studie. Und ein anderer: "Wenn die Batterien leer sind, ist auch das Geld vorübergehend weg." Die Studie zeigte auch, dass bezüglich der Sicherheit von persönlichen Daten beim mobilen Bezahlen noch große Zweifel bestehen.  



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