Wien

Neues Quickservice-Konzept Fresh Soup & Salad

Um Suppen, Currys, Salate und kleine erschwingliche Desserts dreht sich seit Anfang September alles in einem 70 qm Imbiss-Restaurant in zentralster Innenstadtlage Wiens. Zu ’Fresh Soup & Salad’ – 8 Sitz- und 4 Stehplätze im 1. Bezirk - kommen Gäste, die das etwas andere schnelle Essen suchen. Im Minimum 400.000 EUR Umsatz im ersten Jahr soll der Pilotstore einer geplanten Kette (6 Franchisebetriebe in Wien und ganz AT 2007 anvisiert) erlösen. Bei 500 verkauften Portionen liegt das Kapazitätsmaximum (bisher rd. 300, Tendenz steigend).

Das Besondere des Konzepts mit starkem Take away-Geschäft (derzeit rd. 60 %) ist die Konsequenz, mit der ein junges Team die beiden antagonistischen Parameter schnell & gesund verknüpft. Werner Siegel, gastronomieerfahrener Geschäftsführer der Muttergesellschaft Think Fresh und Mitgeschäftsführer Mag. Paul Butzi, Werbe- & Marketingprofi mit Gespür für Design und Verantwortlicher fürs operative Geschäft, bieten zu Preisen zwischen 3,90 und 5,40 EUR ein ausgewähltes Foodrepertoire an.

Die nach eigenen Rezepten produzierten Speisen sind frei von jeglichen Konservierungsstoffen, Bindemitteln und Geschmacksverstärkern. Mit der Suppenküche in München fand man einen Produktionspartner, der die Qualitätsansprüche optimal erfüllt. Ein Overnight-Express sorgt für Lieferkontinuität der nach Cook & Chill-Verfahren täglich frisch gefertigten, gekühlten Foodpalette. Die Brotherstellung (Verkaufspreis pro Portion 0,70 EUR) hat ein Biobäcker aus dem Wienerwald übernommen – mit frischem Sauerteig und ebenfalls ohne konservierende Zusätze. 6 Suppen, 4 Salate (ein Standard-Dressing), 2 Currys, 3 Desserts (Mousse au Chocolat, Fruchtzubereitung, Milchreis) und 2 eigenentwickelte, speziell gefertigte Brotsorten (Focaccia-ähnliches Weißbrot und Roggenschwarzbrot) stehen zur Auswahl. Bis auf 2 Standardsuppen und die Desserts wechselt das Sortiment wöchentlich.


Das Konzept verzichtet bewusst auf Getränke und offeriert frisches Leitungswasser gratis – im verrottbaren Bioware-Becher aus Reisstärke. Sämtliche Gerichte werden auf eigenem, grün-gelabeltem Porzellan (fresh salad, fresh soup etc.) kredenzt. Für den Bereich Take away wurde ein eigenes, mikrowellenfähiges Mitnahmegeschirr entwickelt. Frische ernstgenommen - unter dem Motto Fresh Price bietet man allabendlich 1 h vor Ladenschluss zum Pauschalbetrag von 3 EUR an, um auch das Abendgeschäft zu forcieren.

„Wenn die Nachfrage sich so weiterentwickelt, sind wir zufrieden. In der Mittagsboomzeit (ÖZ Mo-Sa 11-20.30 h) reichen unsere 2 Kassen kaum aus, das Service-Versprechen von maximal einer Minute Wartezeit zu halten“, erklärt Paul Butzi Ein auffallend stark femininer Gästeanteil (70 % plus) sorgt aktuell für eine besondere Nachfrageintensivierung nach vegetarischen Kreationen – z.B. Kürbis-Kokos-Ingwer-Suppe oder Tofu-Curry und auch Salate.

Ca. 300.000 EUR Vorlaufkosten inklusive eigene EDV-Kassensoftware, Flatscreen-Monitor für Speisekarte, Interieur, Porzellan, Markenlabel etc. investierten die beiden Partner in ihr neues Restaurant-Konzept. Auf die Franchisepartner kommen pro Store etwa 100.000 EUR Investitionskosten zu – elementar fürs Gelingen des Konzeptes sind äußerst frequenzstarke Lagen mit einem Einzugsgebiet von 5-8 Gehminuten. Bei der Standortsuche und Bankkreditvergabe stehen die System-Geschäftsführer zur Seite.

www.fresh.at


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