USA

Red Lobster künftig frischer und feiner


Die amerikanische Seafood-Kette Red Lobster kündigt einen neuen Angebotskurs an, um die Umsätze wieder zu steigern. Künftig will man seinen Gästen Fine Dining-Qualität auf halbem Preisniveau von klassischen Fine Dining-Restaurants offerieren, so Kim Lopdrup, Präsident des Unternehmens mit rund 650 Restaurants und 2,5 Mrd. $ Umsatz. Was die Seafood-Marke, in Besitz der Darden Restaurants Inc., Orlando, tut, wird von der Branche stets genau beäugt, denn sie führt ihre Kategorie haushoch an. Es gilt, vom Image frittierter Shrimps & Co. wegzukommen und verstärkt auf Frischfisch-Offerten zu setzen. Der Trading up-Prozess wird untermauert durch viele kleine Umstellungen, beispielsweise von Einweg- zu Mehrwegservietten. Die Kette hat ein immenses Potenzial an älteren Stammgästen, die ein- bis zweimal pro Woche kommen. Neue Klientel zu begeistern, reicht also definitiv nicht aus, auch die bestehende muss mit auf zu neuen Ufern. Generell: Viele US-Ketten versuchen momentan, gesündere Angebote zu platzieren, offensiv zu kommunizieren und die Nachfrage zu bewegen. Doch letzteres ist leichter gesagt als getan. Das Gros der Verbraucher ruft, wie die Gesundheitsexperten, nach einer leichteren, kalorienärmeren Ernährung, verhält sich am Tisch aber nach wie vor ziemlich anders. Sprich, greift hauptsächlich bei den schweren fett- und zuckerintensiven Gerichten zu. www.redlobster.com



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