USA

Streik der Fastfood-Mitarbeiter

In 60 USA-Städten fand gestern ein Streik der Mitarbeiter von Fast Food-Restaurants statt. Die Gewerkschaften hatten zu einer großen Serie von Protesten aufgerufen. Sie verlangen für ihre Mitglieder statt 7,25 Dollar (aktueller landesweiter Minimum-Wage) einen Mindest-Stundenlohn von 15 Dollar, also Verdoppelung.

Zu den bestreikten Städten gehören New York City, Los Angeles, Chicago, Denver und Seattle. Unter den streikenden Mitarbeitern auch viele von McDonald’s, Burger King, Wendy’s, Domino’s und KFC.

Die Gastronomie versteht sich als größter Arbeitgeber der USA mit mehr als 13 Mio. Beschäftigten.

„Signifikante Steigerungen der Löhne würden ebenfalls signifikante Preissteigerungen für die Verbraucher implizieren – weniger Frequenz in den Restaurants – und niedrige Umsätze für die Betreiber. Will heißen, für die Mitarbeiter auch weniger Chancen, Manager oder gar Franchise-Partner zu werden“, so Steve Caldeira, Präsident und CEO der Internationalen Franchise Association.

  In New York City war es der 4. Streik einer Serie seit November 2012. Es heißt, dass Hunderte von Protest-Personen außerhalb von Fast Food-Restaurants auf der 5th Avenue sich zusammengetan haben. Ihr Slogan „We can’t survive on $7.25.“

Auch ein Crew-Trainer von McDonald’s war unter den Streikenden und sagte folgendes der nationalen Presse: „The workers deserve more money. I have no problem with management, but overall, everyone works hard and deserves better wages.“

„Der Durchschnittslohn für Restaurant-Mitarbeiter beträgt aktuell 8,94 Dollar pro Stunde, so die Statistik. Wichtig ist auch zu wissen, dass nur 5 % aller Restaurant-Mitarbeiter den Minimum-Lohn bekommen, alle anderen mehr. Und jene 5 % sind in erster Linie Teilzeitmitarbeiter und Teenager“, so die National Restaurant Association.

www.nrn.com




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