Chipotle UK

2014 mehr Umsatz und mehr Verluste

Das US-System Chipotle berichtet fürs Geschäftsjahr 2014 in Großbritannien folgende Zahlen: bei sechs Fast Casual-Restaurants ein Umsatz von 7,3 Mio. £ (+22, 3 %) sowie Verluste in Höhe von 3,4 Mio. £ (Vj.: 3,2). Das Beispiel demonstriert, dass internationale Expansion in den ersten Jahren hauptsächlich ein Investitionsthema darstellt. Letzteres gilt insbesondere bei Eigenregie-Wachstum.

Chipotle gehört in Nordamerika spätestens seit Mitte der Nuller Dekade zu den Top-Benchmark-Konzepten. Viel beachtet und viel bewundert für die Durchsetzung seiner Philosophie.

Bei 1.700 Stores zum Jahresende 2014 generierte die Marke im Nordamerika gut 4 Mrd. $ Umsatz. Es geht um modernes mexikanisches Essen, zubereitet mit Lebensmitteln, die Bio-Standard haben. Chipotle betreibt alle Restaurants in Eigenregie, es gibt kein Franchising. Das ist im US-Markt unter den großen Ketten definitiv selten.

Auch die europäische Expansion wird komplett in Eigenregie betrieben. Gestartet ist man vor einigen Jahren in Großbritannien, dann mit ersten Units auf dem Kontinent in Paris losgelaufen. Aber auch in Frankfurt am Main gibt es seit knapp zwei Jahren ein Outlet (Shopping Center Skyline Plaza).

Eine Marke in einem anderen Land aufzubauen, bedeutet immensen Aufwand. Das Konzept muss angepasst werden, die Verbraucher müssen überzeugt werden, es bedarf guter Manager.

Noch sind die Länder Großbritannien, Frankreich und Deutschland die einzigen außerhalb Nordamerikas für die Marke Chipotle.

www.chipotle.co.uk



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