Gesünderes Schulessen in den USA unbeliebt

Kommt schlecht an: Michelle Obama, die amerikanische First Lady, engagierte sich kürzlich für gesundes Schulessen – und scheitert mit diesem Vorstoß. Wie die Zeitung „Die Welt“ berichtet, finden die Schüler das Essen ekelig und die Portionen zu klein.

Der Einsatz von Michelle Obama für ein gesünderes Mittagessen an amerikanischen Highschools führt zu allerhand Ablehnung und Kritik. Laut „Welt“ bewerten die amerikanischen Schülerinnen und Schüler das Schulessen äußerst negativ und beschweren sich über Geschmack und die Größe der Portionen. Sowohl das angebotene Brot als auch die Magermilch und die fettreduzierten Getränke seien „widerlich“. Einige Schulen geben darüber hinaus an, dass die Kinder aufgrund der zu kleinen Portionen tagsüber Hunger leiden würden.

Die umgestellte Schulverpflegung folgt dem unter dem Namen „The 2010 Healthy Hunger-Free Kids Act“ verabschiedeten Gesetz zur Eindämmung von Übergewicht bei Minderjährigen in den USA. Es sieht u.a. Standards wie die tägliche Ausgabe von bestimmten Mindestmengen an Obst und Gemüse vor. Michelle Obama zeige sich jedoch begeistert über die Initiative. Schulen, die sich dem Programm künftig entsagen wollen, müssten laut „Welt“ auf den jährlich vorgesehenen sechsstelligen Zuschussbetrag verzichten.

Informationen zu „The 2010 Healthy Hunger-Free Kids Act“ (in Englisch) gibt es hier




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