Five Guys

Markteintritt Deutschland im 3. Quartal

Im Herbst wird die amerikanische Premium-Burger-Marke Five Guys ihr erstes Restaurant in Deutschland eröffnen. Der Vertrag für den Standort in 1A-Premiumlage im Herzen von Frankfurt am Main ist unterzeichnet: ein 150 Plätze-Store an der bekannten Einkaufsstraße Zeil, Hausnummer 127.

„Zwei bis vier Units sind für 2017 in Deutschland insgesamt angepeilt. München, Düsseldorf und Köln stehen dabei unter anderem auf unserer Wunschliste“, erklärt John Eckbert, CEO von Five Guys JV mit Sitz in London, im Gespräch mit cafe-future.net.

Insgesamt sind 2017 auf dem europäischen Kontinent 18 bis 24 Neueröffnungen geplant, davon neben jenen in Deutschland 10 bis 12 in Frankreich sowie 6 bis 8 in Spanien. Außerdem 20 weitere in Großbritannien, dabei weist der Five-Guy-Macher ganz besonders auf den Start eines Flagshipstores am 4. Juli am Triple-A-Standort Covent Garden in London hin. „We love the image of Covent Garden!“

Für die erste deutsche Unit in Frankfurt rechnet Eckbert mit Investitionen von etwa 1,5 Mio. €. Wenn alles läuft wie geplant, sollen zu den 150 Innen- noch weitere rund 50 Außenplätze hinzukommen. In puncto Angebot und Ambiente werden die deutschen Restaurants sich am bekannten Auftritt der Marke orientieren. „Allein bei den Verkaufspreisen haben wir uns bisher noch nicht entschieden, auf welchem Niveau wir uns bewegen werden“, so Eckbert. Fürs zweite Geschäftsjahr kann sich der CEO eine Umsatzgrößenordnung von 3 bis 4 Mio. € für den Standort Zeil gut vorstellen.

Auf dem europäischen Expansionsplan der 1986 gegründeten Marke standen 2016 Frankreich und Spanien obenan: vier französische und ein spanischer Standort. Besonders hervorzuheben ist der Flagshipstore an Frankreichs renommierter Luxus- und Prachtmeile Champs-Élysée. Er zählt fünf Stockwerke, davon drei für Gäste, rund 1.000 qm und etwa 500 Plätze – sys-temweit der größte Five-Guys-Betrieb bisher.

In Großbritannien, dem ersten und wichtigsten Ankerpunkt in Europa, war die Marke im Juli 2013 gestartet und eröffnete binnen drei Jahren 45 Units. Mittlerweile sind 63 Restaurants am Start. Vor allem für London werden überragende Umsatzerfolge vermeldet: Erlöse zwischen 5 und 10 Mio. US-$.

John Eckbert führt die europäische Joint-Venture-Organisation der US-Gründerfamilie Murrell mit den britischen Unternehmern Sir Charles Dunstone und Roger Taylor. Sie ist Master-Lizenznehmer für insgesamt fünf Länder – Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Portugal.

Weltweit zählt das System aktuell 1.447 Units, davon 70 Joint-Venture und zehn internationale Franchise-Verträge, die große Mehrzahl der Stores wird in Eigenregie geführt. Im Heimatmarkt USA erzielte Five Guys im vergangenen Jahr systemweite Umsätze von 1,3 Mrd. US-$. Alles dreht sich bei der Fast-Casual-Marke mit Counter-Service um Premium-Burger und Pommes frites. Frische ist oberstes Gebot, die Burger-Patties werden allmorgendlich in den Stores per Hand frisch geformt. Dass es vom ersten Tag an keinerlei TK-Lagerkapazitäten in den Units gibt, verdeutlicht außerdem die Frischephilosophie von Five Guys.

Für die kommenden Jahre sieht John Eckbert ein enormes Potenzial in den wichtigen europäischen Ländermärkten, da Better Burger dort, wie auch in GB und USA, längst von einem Millionenpublikum geschätzt werden. Bisher wird der Markt allerdings noch von relativ wenigen überregionalen Ketten bespielt.

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