Mitchells & Butlers soll Alex verkaufen wollen

Der britische Konzern Mitchells & Butlers (rund 2.000 Pubs & Pub-Restaurants mit mehr als 2,5 Mrd. Euro Jahresumsatz) hat KPMG beauftragt, die deutsche Brasserie-Kette Alex zu verkaufen. Mergermarket, ein britischer Nachrichtendienst, machte eine mögliche Veräußerung diese Woche öffentlich. Dazu heißt es, die Sache komme nicht überraschend, schließlich ist es die neue Strategie von Mitchells & Butlers, sich von diversen Aktivitäten links und rechts vom Kerngeschäft zu trennen. Dazu gehören unter anderem Lodges, Hollywood Bowl und Alex. Erst kürzlich hat man sich zu einem Deal mit Whitbread entschlossen (Wert 78 Mio. Pfund). Dabei wurden 21 M&B-Budget Hotels gegen 44 Whitbread Pub-Restaurants getauscht. Die deutsche Kette Alex war Ende der 90er Jahre aus den Gründer-Händen an den britischen Konzern veräußert worden. Damals war es dessen Überlegung, auch auf dem europäischen Kontinent zu expandieren. Heute sehen die strategischen Überlegungen für die mittlere und längere Zukunft anders aus. Kein Kommentar seitens M&B. Doch Fachleute gehen davon aus, dass die Kette mit 44 Units und knapp 50 Mio. Euro Jahresumsatz Ende 2008 oder Anfang 2009 einen neuen Betreiber/Besitzer haben wird. www.mbplc.com www.alexgastro.de Redaktion food-service Mitchells & Butlers, Brasserie Alex


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