HRS Hotelpreisradar

New York bleibt teuerste Metropole

Im Durchschnitt kostete eine Nacht in einem Hotel in Deutschland im dritten Quartal des Jahres 90 €, ein leichtes Plus von 1,1 % verglichen mit dem Vorjahreszeitraum. Die höchsten Preise mussten Gäste mit 121 € in München bezahlen (+5 € im Vergleich zum Vorjahreszeittraum), was laut Hotelbuchungsportal HRS auf das Oktoberfest zurückzuführen ist. Weltweit führt New York die Auswertung mit 254 € an, in Europa ist Zürich mit 180 € im Schnitt an der Spitze.

Auf die bayerische Landeshauptstadt folgen im bundesweiten Vergleich Hamburg mit 110 € und in Köln 105 € pro Nacht. In Frankfurt am Main kostete die Hotelübernachtung im dritten Quartal durchschnittlich 104 €, was ein sattes Plus von 7,2 % im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Verhältnismäßig günstig übernachten Reisende in Nürnberg oder Dresden mit durchschnittlich 83 €.

Einen kräftigen Preisanstieg von mehr als 20 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnete Barcelona. In der katalanischen Hauptstadt bezahlten Reisende im dritten Quartal im Schnitt 151 € für eine Hotelübernachtung. Ein zweistelliges Wachstum erfolgte auch in Amsterdam (146 €, +12,3 %), Athen (116 €, +14,9 %), Lissabon (115 €, +12,7 %), Prag (88 €, +14,3 %) und Warschau (82 €, +10,8 %). Schlusslicht in Europa bleibt Istanbul mit 76 €.

Weltweit führen erneut wieder zwei US-Städte die HRS-Auswertung an: New York bleibt teuerste Stadt mit 254 €, gefolgt von Washington mit 209 €.

Die größten Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr traten in Mumbai (+41,3 % auf 113 €) und Toronto (+29,2 % auf 177 €) auf. Einen starken Preisverfall von -29,2 % gab es in Kuala Lumpur. Die Stadt bildet mit 46 € das Schlusslicht der HRS-Auswertung.

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