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Panera-Übernahme durch JAB ist perfekt


Die Gerüchte um eine bevorstehende Übernahme von Panera Bread durch die JAB Holding Co. haben sich bestätigt. Wie heute bekannt wurde, hat sich das Unternehmen der Familie Reimann gegen Bieter wie Starbucks durchgesetzt. Panera hatte zuvor öffentlich verkündet, man denke über verschiedene strategische Optionen nach, darunter auch ein Verkauf.

Seither wurde über mögliche Käufer der führenden nordamerikanischen Bakery-Café-Kette aus St. Louis mit mehr als 2.000 Outlets in den USA und Kanada spekuliert, unter anderem fielen auch Namen wie McDonald’s und Domino’s.

Die jährlichen Erlöse der Marke belaufen sich auf rund 5 Mrd. US-Dollar. Für das erste Quartal 2017 meldete das Unternehmen ein Umsatzplus von 5,3 Prozent.

“Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit JAB, einen privaten Investor mit langfristiger Strategie und einem tiefen Verständnis für unsere Philosophie", erklärte Panera-Gründer Ron Shaich in einem Statement. Der Kaufpreis liegt bei 7,5 Mrd. US-Dollar, darin eingeschlossen sind 340 Mio. Dollar Schulden der Fast-Casual-Marke. JAB zahlt 315 Dollar je Panera-Aktie. Die Übernahme soll im dritten Quartal 2017 abgeschlossen sein. 

Die Finanz-Holding der deutschen Unternehmerfamilie Reimann ist in letzter Zeit unermüdlich auf Einkaufstour und hat mit Akquisitionen wie Caribou Coffee, Einstein Bakery oder Krispy Kreme Doughnuts, Keurig Green Mountain und Peet’s Coffee & Tea, aber auch Jacobs Douwe Egberts und die führende schwedische Kaffeebar-Kette Espresso House in den letzten Jahren ihr Kaffee- und Food-Imperium stetig ausgebaut.

Panera Bread ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen und zählt heute zu den größten Fast Casual-Marken im Lande. Zur Company gehören auch Marken wie St. Louis Bread Co. und Paradise Bakery & Café. Nach Bekanntwerden der angeblichen Übernahmegespräche stieg der Aktienkurs um 15 %.

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