Allegra

Starbucks als beste Kaffeebar-Marke ausgezeichnet

Den Titel ‘Best Coffee Chain in Europe‘ hat sich in diesem Jahr die weltweit am meisten verbreitete Kaffeebar-Marke Starbucks geholt. Bei der Wahl der European Coffee Awards überzeugte das Unternehmen die befragten Entscheidet noch vor Costa Coffee und Caffè Nero. Das Marktforschungsinstitut Allegra, London, hat die Auszeichnung am Mittwochabend nun insgesamt zum zehnten Mal vergeben, in diesem Jahr in Warschau.

Weitere Gewinner

  • Best Coffee Chain – Nordic Region: Espresso House
  • Best Coffee Chain – Western Europe: Starbucks
  • Best Coffee Chain – Southern Europe: Caffè Nero
  • Best Coffee Chain – Central/Eastern Europe: Costa Coffee
  • Best Coffee Chain – UK & IE: Gail’s Artisan Bakery
  • Best Independent Coffee Shop – Europe: The Coffee Collective
  • Best Coffee Roaster – Europe: Caravan Coffee Roaster
  • Best Equipment Supplier – Europe: La Marzocco
  • Best Food Supplier – Europe: Monin
  • Best Non-Coffee Supplier – Europe: Brita
  • Most Ethical Brand – Europe: Costa Coffee
  • Outstanding Contribution to the European Coffee Industry: Piers Blake - Head of Costa Foundation, Hans Tietema - Kali Koffie & Tee, Ronny Billemon - Pentair
  • Lifetime Achievement Award: Paul (Pablo) Ettinger - Co-Founder Caffè Nero


Im Vorfeld des Gala-Abends trafen Industrieanbieter und Kaffeebar-Verantwortliche beim Event ‘Meet the Buyers‘ aufeinander. Am Folgetag lud Allegra zum European Coffee Symposium, erstmals moderiert von Paul Ettinger. Jeffrey Young, Managing Director, Allegra Strategies, präsentierte unter anderem in seinem Auftaktvortrag Daten, Entwicklungen und Trends. Aktuell gibt es europaweit 22.712 Units (Vj.: 21.143) von Kaffeebar-Marken, das Potenzial bis 2022 schätzt er auf 30.000. UK ist für den europäischen Markt noch immer das Flaggschiff. Die Tee-trinkende Nation hat sich zum Leuchtturm der Kaffeeindustrie entwickelt.

Young hat aktuelle, weltweite Megatrends vorgestellt:
  • Weiteres Wachstum der Kaffeebar-Ketten sowie ein weiteres Voranschreiten der handwerklich geprägten Coffeeshops
  • digitale Revolution und steigende Urbanisierung
  • Transparenz und eine neue Generation an Konsumenten
  • Iced Beverages und Spezialitäten-Tees
  • Premiumisierung des Segments ‘Kaffee zu Hause‘
  • Aufstieg der professionellen Baristi
  • die 5. Welle im Kaffeebar-Business
Die fünfte Welle des Kaffee-Business folgt seiner Meinung nach der vierten Welle mit dem wissenschaftlichen Ansatz der Kaffeezubereitung (1. Welle: funktional/traditionelle Zubereitung, 2. Welle: Lifestyle/erste Kaffeebar-Marken, 3. Welle: Handwerklichkeit/independent Shops). Die 5th Wave zeichnet aus: Pragmatismus – es geht ums Business, qualitativ hochwertige Boutiquen mit nachhaltigen und profitablen Marken, ein fortgeschrittenes Geschäftsmodell, das Handwerklichkeit liefert. „Die fünfte Welle wird im nächsten Jahr die größte Wichtigkeit einnehmen“, sagte Young.

Ebenfalls auf der Bühne waren mitunter Vertreter von Starbucks (Amrest) und Pret A Manger. Einen gemeinsamen Nenner hatten sie alle: der Gesundheit- und Wellness-Trend wird weiter voranschreiten.

Adam Ringer, Green Caffè Nero, beleuchtete die Entwicklung seines Unternehmens. Als Green Coffee 2003 in Polen gestartet ist 2012 Caffè Nero eingestiegen. Die Marke zählt 53 Shops in Warschau, 2 in Breslau und 2 in Krakau. Ringer versucht in allen Outlet die Geschichte des Umgebung und/oder des Gebäudes wieder aufzugreifen. Meist sind es große Flächen, denn die Gäste kommen auch zum Arbeiten oder zum Lesen. Das Bücherregal bestücken die Gäste selbst: Pro mitgebrachtes Buch, gibt es einen Kaffee gratis.

Das nächste European Coffee Symposium findet im November 2018 in Mailand statt.

www.europeancoffeesymposium.com



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