USA

Trump macht CKE Restaurants-CEO zum Arbeitsminister

Der zukünftige US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Andrew Puzder, CEO des Unternehmens CKE Restaurants, zu dem die Burgerketten Hardee’s und Carl’s Jr. gehören, zum Arbeitsminister zu machen. Puzder hat sich in den vergangenen acht Jahren als Kritiker der von Präsident Obama installierten Regulierungen hervor getan und unter anderem gegen den Mindestlohn, Überstundenregelungen und die Mitarbeiter-Krankenversicherung gekämpft. Branchenverbände der Gastronomie begrüßten die Wahl.
National Restaurant Association-CEO Dawn Sweeney sagte, Puzder bringe "die lange benötigte Erfahrung im Geschäftsleben mit in das Arbeitsministerium. Er hat bewiesen, dass er Geschäftsverläufe 'drehen' kann und seine Erfahrungen in der Restaurantbranche werden ihm helfen, ein Umfeld zu schaffen, in dem neue Jobs entstehen."

“Wir applaudieren Donald Trump zu dieser großartigen Wahl. Andy verfügt über Erfahrung in so vielen Bereichen, die Arbeitgeber und Angestellte im heutigen Geschäftsleben betreffen", jubelte die International Franchise Association.

Das National Council of Chain Restaurants lobte die Nominierung ebenfalls. “Wir sind erfreut, dass der gewählte Präsident einen Kandidaten ausgesucht hat, der über Erfahrung, Wissen und einzigartige Führungsqualitäten verfügt, die notwendig sind für diese wichtige Position." Puzder werden ein effizienter Anwalt für eine ausgeglichene Politik im Arbeitsministerium sein. Davon werden alle Beteiligten, Kettenrestaurants, kleine Betriebe, deren Mitarbeiter und das ganze Land profitieren.

Arbeitnehmergruppen reagierten dagegen kritisch. Sriram Madhusoodanan, Direktor der Value [the] Meal-Kampagne kommentierte: “Trotz Trumps Versprechen, gegen die Eliten vorzugehen, engagiert er diejenigen Leute, deren größtes Interesse es ist, die Profite internationaler Großunternehmen zu stärken, auf Kosten von Millionen Menschen rund um den Globus."

Puzder hatte die noch bis zum 20. Januar amtierende Obama-Administration immer wieder lautstark kritisiert, dass ein höherer Mindestlohn und die Verpflichtung der Arbeitgeber, sich an der Gesundheitsversorgung zu beteiligen, Arbeitsplätze kosten. 

www.nrn.com


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