European Food Trends Report

Warum Essen zum neuen Pop wird


Lange Zeit war Essen ein zeitlich begrenzter Akt, meist zelebriert in Ritualen. Der neue ‘European Food Trends Report‘ des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI), Zürich, zeigt: Das ändert sich jetzt. Essen hält Einzug in fast alle Bereiche unseres Lebens. Es ist Wellness-Erlebnis und Lifestyle, Kompass auf der Suche nach Moral und manchmal Ersatzreligion. Essen ist alles und überall. Essen ist Pop. Die Autoren der Studie: Christine Schäfer, David Bosshart und Christopher Muller.



Zwei Trends stechen heraus. Essen bedeutet Gesundheit und Essen wird zu High-Tech.

Essen soll nicht mehr nur satt machen, sondern dem inneren Wohlbefinden dienen. Digestive Wellness rückt die Verdauung in den Mittelpunkt, und Magen und Darm sind dabei, dem Gehirn den Rang als zentrales Organ abzulaufen.

High-Tech erobert die Food-Welt. Kundenansprüche verändern sich, und die klassische Wertschöpfungskette wird zum Wertschöpfungsnetzwerk. Der Kunde nimmt Einfluss auf jeden einzelnen Entwicklungsschritt seines Essens und gestaltet so Produktion, Distribution und Konsumation mit.

Weiter diskutiert die Studie zum Beispiel folgende Aspekte:

•Bio-Hacking: Smart Drugs helfen bei der Selbstoptimierung

•Smart Packaging: Individuelles Shoppingerlebnis dank digitaler Informationen am Produkt

•High-Tech und Essen: Steak aus dem Reagenzglas

•Food Disruption Map: Technologischer Fortschritt und gesellschaftliche Akzeptanz auf einen Blick

Die Studie ist digital für 92 sfr erhältlich und als Print-Version für 114 sfr. Der Versand der gedruckten Exemplare erfolgt ab dem 27. September 2017.

www.gdi.ch


stats