Noma/Kopenhagen (DK)

Wiedereröffnung an neuem Standort


Nach rund einjähriger Pause eröffnet das mit Sternen und mehrfach als bestes Restaurant der Welt ausgezeichnete Gourmetlokal still und leise an einem neuen Standort in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Mit remodeltem Konzept ist das Noma nun seit Mitte Februar in der Freistadt Christiania wieder am Start.

Ein Softopening? Auf der Homepage des bekannten Genusstempels unter Küchenchef René Redzepi und Haupteigentümer Claus Meyer wird der Eröffnungstermin Februar ohne konkretes Datum unter der Rubrik ‚weather-report‘ zwar vergleichsweise versteckt kommuniziert, doch das Noma ist definitiv wieder offiziell eröffnet. Der neue Standort hat in Kopenhagens Freistadt Christiania auf einem 7.000 qm großen Areal bereits seit Mitte Februar den Betrieb aufgenommen. Von 2003 bis 2016 befand sich das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete lokal in einem ehemaligen Speicher im Stadtteil Christianshavn in der Strandgade und wurde seitdem viermal zum besten Restaurant weltweit gekürt.

Zwischendurch sorgte das Noma immer wieder mit Pop-up-Standorten bzw. Gastauftritten für Aufsehen – unter anderem in Mexiko, Australien, Japan und während der Olympischen Spiele in Großbritannien sowie nicht zuletzt in Kopenhagen.

Neueröffnung in der Freistadt Christiania: Das Gemüse und die Kräuter der Sommerkarte kommen großteils aus dem eigenen Garten.
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Neueröffnung in der Freistadt Christiania: Das Gemüse und die Kräuter der Sommerkarte kommen großteils aus dem eigenen Garten.
Nun die Neuerfindung von Konzept und Speisekarte am neuen festen Standort in Kopenhagen: Das Jahr wird im Noma künftig nicht unter dem Motto der üblichen vier Jahreszeiten laufen, sondern sich thematisch dreigeteilt präsentieren. Während der Wintermonate von Januar bis Ende Mai sollen skandinavische Meeresfrüchte im Mittelpunkt der Karte stehen.
Von Arve P. Krognes, PR & Administration Coordinator des Noma erfuhr die Redaktion cafe-future.net, was die Karte aktuell bietet:

• Salad with sea snail from the Faroe Islands with last year’s roses. Side serving of sea snail roe with kelp butter.
• Stuffed Queen clams from Northern Norway with its own roe and a blackcurrant wood fudge.
Heißt frei übersetzt: Meeresschnecken von den Faroer Inseln mit Rosenblättern aus 2017, dazu Meeresschnecken-Kaviar mit Seetang-Butter. Gefüllte Königin-Muscheln aus dem Norden Norwegens mit dem eigenen Kaviar und Fudge aus Waldjohannisbeeren.

Von Frühsommer bis Frühherbst wird Gemüse die Hauptrolle spielen, wobei das Gros der Zutaten aus dem eigenen, städtischen Garten kommen soll. Von Frühherbst bis Januar will Redzepi im Noma die Wild- und Waldsaison ausrufen, „das wird die einzige Zeit sein, in der Fleisch die Hauptrolle spielen wird“, heißt es. Beeren, Pilze, Nüsse und Wildpflanzen werden neben weiteren saisonalen Gemüsen in dieser Phase spannende Begleiter sein.

Noma – der Name setzt sich zusammen aus den dänischen Wörtern ‚nordisk‘ für nordisch und ‚mad‘ für Essen. Der Küchenstil unter René Redzepi zeichnet sich durch eine kreative Interpretation nordischer Rezepturen und Gerichte aus, die bevorzugt aus heimischen, lokalen Produkten und Kräutern bestehen.

www.noma.dk








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