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Stehen Restaurants auf der Kippe?

Müssen 10 Prozent der Burger King-Standorte in UK dauerhaft schließen? Überlegungen stehen im Raum.
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Müssen 10 Prozent der Burger King-Standorte in UK dauerhaft schließen? Überlegungen stehen im Raum.

Alasdair Murdoch, Chef von Burger King UK, befürchtet, dass der durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöste wirtschaftliche Schaden die Fast-Food-Kette dazu veranlassen könnte, bis zu 10 Prozent ihrer Restaurants in UK dauerhaft zu schließen. Dies meldet die BBC.

In UK gibt es aktuell 530 Burger King-Standorte, 370 davon sind nach dem coronabedingten Lockdown in UK mittlerweile wieder am Start. Doch ist es offenbar fraglich, ob sämtliche Units zeitnah wieder in Betrieb genommen werden.
Laut Alasdair Murdoch, Chef von Burger King UK, könnten bis zu 10 Prozent der  Restaurants dauerhaft geschlossen bleiben. Rund 1.600 Arbeitsplätze stehen demnach auf der Kippe. Insgesamt arbeiten rund 16.500 Menschen bei Burger King UK.

Unterstützung reicht nicht

Zwar begrüßt Murdoch in einem Interview mit der BBC die just angekündigten finanziellen Unterstützungen durch die Regierung, doch reichten sie nicht aus. Die coronabedingte Kombination aus Umsatzverlust und Fixkosten könnten nicht aufgefangen werden.

"Wir wollen keine Restaurants verlieren", sagte Murdoch der BBC. "Und wir bemühen uns sehr, keine Restaurants zu schließen." Doch müsse man davon ausgehen, dass zwischen 5  und 10 Prozent der Restaurants nicht überleben werden.


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