Burger King

Klage gegen Franchisenehmer

Von der Vertragskündigung betroffen sind 37 Restaurants im US-Bundesstaat Texas.
Burger King
Von der Vertragskündigung betroffen sind 37 Restaurants im US-Bundesstaat Texas.

Unhygienische Zustände in der Küche und die Missachtung für das Wohlbefinden von Mitarbeitern und Kunden wirft Burger King dem Franchisenehmer Fritz Management und Guillermo Perales in Texas vor. Deswegen möchte die Fastfood-Marke dem Betreiber den Vertrag kündigen.

Bereits im Februar musste der Franchisenehmer ein Restaurant in Harlingen, Texas schließen, nachdem auf Fotos und Videos eines Mitarbeiters Mäuse und Ratten in der Küche zu sehen waren. Laut der Klage von Burger King handelt es bei den gezeigten Hygiene-Verstössen um keinen Einzelfall. So habe die Marke in den vergangenen Monaten die von Fritz Management betriebenen Restaurants schärfer inspiziert und dabei weitere Misstände festgestellt. Daraufhin seien weitere sechs Standorte vorübergehend geschlossen worden.

Nun hat Burger King den Franchisevertrag mit Fritz Management und Guillermo Perales für insgesamt 37 Standorte in Texas gekündigt und bittet das US-Bezirksgericht in Südflorida die Entfernung aller Markenlogos und die Umgestaltung der Restaurants anzuordnen. Parallel dazu fordert die Fastfood-Marke auch einen unbestimmten Summe wegen Verletzung der Franchisevereinbarungen. "Das sorgfältig gepflegte Image, das Burger King Corp. jetzt genießt, wird durch die Zusammenarbeit mit den Restaurants in Texas unwiederbringlich verletzt", heißt es in der Klage des Unternehmens.

Perales ist CEO von Sun Holdings, einem großen Mehrmarken-Franchisenehmer, der mehr als 800 Standorte zahlreicher Marken betreibt, darunter Popeyes Louisiana Kitchen, Krispy Kreme und Arby. Erst kürzlich erwarb das Unternehmen die insolvente Tex-Mex-Kette Taco Bueno.


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