Burger King

Mutiges Marketing – mit Ekelfaktor

Lecker geht anders: Burger King dokumentiert für die neue Kampagne den Verfall eines Whoppers.
Business Wire
Lecker geht anders: Burger King dokumentiert für die neue Kampagne den Verfall eines Whoppers.

Ein Whopper, der im Zeitraffer langsam verschimmelt, ist Herzstück der neuen globalen Burger King Marketingkampagne. Das Unternehmen kommuniziert damit den künftigen Verzicht auf künstliche Konservierungs-, Geschmacks- und Farbstoffe. Bis Ende des Jahres soll die Umstellung in den USA abgeschlossen sein.

Der Werbefilm der Kampagne startet mit der Aufnahme eines frisch zubereiteten Whopper. Über eine Einblende erfährt der Zuschauer, dass diese Aufnahme am ersten Tag gemacht wurde. Dann läuft die Kamera weiter und dokumentiert den Zerfall des Burgers bis zum 34. Tag, an dem der komplette Whopper mit einer grünen Pilzschicht bedeckt ist.



Der entstandene Schimmelpilz dient dabei als Beweis für den Verzicht auf Konservierungsmittel, Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Der Markenclaim dazu lautet: Die Schönheit von echtem Essen ist, dass es hässlich wird. Aktuell ist der reformulierte Whopper bereits in den meisten europäischen Ländern sowie in rund 400 Restaurants in den USA erhältlich. Bis zum Ende des Jahres soll er auch im Heimatmarkt der Marke flächendeckend ausgerollt sein. Burger King hat aktuell knapp 7.300 Restaurants in den USA.

Über Burger King
Gegründet 1954, hat sich Burger King zur zweitgrößten Burger-Marke der Welt entwicklet. Aktuell gibt es ca. 17.800 Burger King-Restaurants in knapp 100 Ländern. Täglich werden mehr als 11 Millionen Gäste bedient. Burger King gehört zum Mutterkonzern Restaurant Brands, der zusätzlich die Marken Tim Hortons und Popeye's Chicken betreibt. In Deutschland betreibt Burger King aktuell etwa 720 Restaurants. Laut dem foodservice Top 100 Ranking erwirtschaftete die Marke hierzulande 2018 einen Umsatz von 955 Mio. Euro.


"Bei Burger King glauben wir, dass echtes Essen besser schmeckt. Aus diesem Grund arbeiten wir hart daran, Konservierungsstoffe, Farbstoffe und Aromen aus künstlichen Quellen aus den Lebensmitteln zu entfernen, sagte Fernando Machado, Global Chief Marketing Officer von Restaurant Brands International, dem Mutterkonzern der Marke.



Laut eigenen Angaben sind 90 % des Burger King-Menüs in den USA frei von Konservierungs- und Farbstoffen sowie Geschmacksverstärkern. Zudem verzichtet das Unternehmen auf den Einsatz von Maissirup mit hohem Zuckergehalt und den Geschmacksverstärker Mononatriumglutamat (MSG).



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