Burger King

Profitabel durch Schließungen


"Alles neu" lautet das Motto von Burger King in den USA. Unprofitable Standorte sollen neuen Restaurants weichen.
Burger King
"Alles neu" lautet das Motto von Burger King in den USA. Unprofitable Standorte sollen neuen Restaurants weichen.

Bis zu 250 Restaurants pro Jahr plant die US-Burger-Kette in den kommenden Jahren vom Netz zu nehmen und durch mit modernster Technik ausgerüstete Standorte zu ersetzen. Dadurch will das Unternehmen zu Branchenkonkurrent McDonald's aufschließen.

Von der Schließung betroffen sind vor allem Standorte mit geringen Umsätzen, deren Verträge in den nächsten Jahren auslaufen. Aktuell gibt es in den Vereinigten Staaten knapp 7.300 Burger King-Restaurants. Die bisherige Schließungsrate pro Jahr lag bei etwa 100 bis 130 Units.

Das Unternehmen hofft, die alten Standorte durch technisch versierte, neuere Restaurants zu ersetzen, die unter dem Label "Burger King of Tomorrow" laufen und über digitale Menütafeln, gesonderte Räume für mobile Bestellungen und Selbstbestellungskioske verfügen.

Laut dem Fachmagazin Restaurant Business Online, ist der Austausch von Units für Burger King vorteilhaft, da die neuen digitalisierten Restaurants mit knapp 1,5 Mio. US-Dollar pro Jahr einen deutlich stärkeren Umsatz erwirtschaften. Zum Vergleich: Ältere, nicht digitalisierte Standorte liegen bei knapp 1 Mio. US-Dollar pro Jahr.

Die Pläne von Burger King passen in die Gesamtstrategie der Muttergesellschaft Restaurant Brand International, die in der kommenden Dekade stark wachsen will. In dieser Woche verkündete das Unternehmen mit Sitz in Toronto bis 2029 insgesamt 14.200 Restaurant seiner Marken Burger King, Tim Horton's und Popeyes Louisiana Kitchen eröffnen zu wollen.


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