Burger King USA

Veganer klagt wegen Impossible Whopper

Whopper und Impossible Whopper: kommen vom gleichen Grill.
Imago Images / ZUMA Press
Whopper und Impossible Whopper: kommen vom gleichen Grill.

Ärger in den USA um Burger Kings pflanzenbasierten Impossible Whopper: Ein sich vegan ernährender Mann klagt gegen das Unternehmen, weil das Impossible Patty auf demselben Grill zubereitet werde, wie die klassischen Fleisch-Patties. Das berichten mehrere US-Medien.

In der Klageschrift wird Burger King irreführende Werbung vorgeworfen. Das Unternehmen werbe zwar für eine vegane, fleischfreie Option. Diese sei jedoch dadurch kreuzkontaminiert, da sie auf demselben Grill wie Fleischprodukte zubereitet wird. Anfragen von US-Medien beantwortete Burger King zunächst nicht.

Impossible Whopper auf Anfrage anders zubereitet

Auf der Website des Unternehmens wird darauf hingewiesen, dass man sich den Impossible Whopper auf Anfrage nicht auf dem Grill zubereiten lassen könne, um eine "fleischfreie Option" zu erhalten. Dem Kläger, einem Veganer, sei im Drive-Thru des von ihm besuchten Burger King solch eine Option nicht angezeigt worden, heißt es in der Klage.

Er fühle sich daher getäuscht und hätte das Produkt nicht erworben, wenn er um die Zubereitung gewusst hätte, sagte er. Aus der Klage geht hervor, dass sich auch andere Gäste vor allem online kritisch über die Zubereitung des Impossible Whopper ausgelassen hätten.

Über den Impossible Whopper

Wie viele andere Quickservice-Formate auch, setzt Burger King auf fleischfreie Alternativen zu seinen Burgern. In den USA arbeitet das Unternehmen mit Impossible Foods zusammen. In 25 anderen Ländern, darunter Deutschland, bietet Burger King seit Mitte November den Rebel Whopper mit einem Pattie der Unilever-Marke The Vegetarian Butcher als flexitarische Alternative.

Für überzeugte Veganer ist der Rebel Whopper allerdings ungeeignet, weil auch er in der Regel auf den "normalen" Grill kommt. Zudem wird das Produkt mit Mayonnaise serviert, die Ei enthält.

stats