Coca-Cola

US-Getränkeriese kauft Costa Coffee

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Für 5,1 Mrd. US-Dollar (rund 4,4 Mrd. Euro) wechselt die britische Kaffeemarke Costa Coffee ihren Besitzer. Der amerikanische Limonadenhersteller Coca-Cola kauft den Kaffeebar-Branchenprimus.

Coca-Cola übernimmt die britische Costa Limited vom bisherigen Eigentümer Whitbread, wie Coca-Cola am Freitag in Atlanta mitteilte. Costa Coffee rangiert im aktuellen Europa-Ranking der größten Kaffeebar-Player der foodservice zum siebten Mal in Folge auf Rang 1.

Top Kaffeebars Europe 2017

Quelle: FoodService Europe & Middle East 02/2018 (*estimated, ¹state: end of 2017, ²incl. Baresso Coffee)
R(R) Brand CompanyNo. of Units '171vs. '16
1(1)-Costa CoffeeWhitbread2.8499,4%
2(2)+StarbucksStarbucks Coffee Company2.46611,1%
3(3)0McCafé*McDonald's2.2548,5%
4(4)-TchiboTchibo8440,5%
5(5)-Caffè NeroCaffè Nero 7216,5%
6(7)-Coffee IslandCoffee Island Inter41016,1%
7(6)-Shokoladnitsa*Shokoladnitsa6311,7%
8(9)-Espresso House2Espresso House Sweden34535,3%
9(8)+Gregory's *Gregory's Mikrogevmata310-1,0%
10(10)0EverestVivartia2422,1%
   Top 10 10.8028,8%

Mit fast 3.000 Units im Heimatmarkt UK und weltweit 3.800 Kaffeebars in 30 Ländern. Zweitwichtigster Markt ist China mit 420 Outlets. Hinzu kommen weltweit mehr als 8.000 Express-Einheiten, davon über 7.000 in Großbritannien. Im Jahr 2017 erzielte Costa Coffee ein Umatzplus von 7,2 Prozent und eröffnete knapp 250 Kaffeebars in Europa – ein Standort-Plus von 9 Prozent.

Start in Deutschland

Nach Frankfurt am Main weiht Costa in diesem Herbst seine zweite deutsche Location im neuen Foodcourt des Berliner Hauptbahnhofs ein. Weitere Eröffnungen sollen folgen. Coca-Cola will sich mit dem Kauf einen neuen Markt erobern. Heißgetränke seien eines der wenigen verbleibenden Segmente in der Getränkelandschaft, in denen Coca-Cola keine globale Marke habe, so James Quincey, Chief Executive Officer von Coca-Cola.



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