Coronavirus

Tausende Restaurants in China geschlossen

McDonald's schließt wegen des Coronavirus vorübergehend zahlreiche Standorte in China.
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McDonald's schließt wegen des Coronavirus vorübergehend zahlreiche Standorte in China.

Die aktuelle Epidemie durch das Coronavirus führt in China zu zahlreichen vorübergehenden Schließungen von Restaurants. Gastro-Unternehmen rechnen mit einem Umsatz-Rückgang von 50 Prozent zum vergleichbaren Zeitraum 2019.

Laut übereinstimmenden Medien-Berichten halten derzeit tausende Gastro-Units in China ihre Türen geschlossen. So gab Starbucks etwa bekannt, dass mehr als 2.000 Standorte vorübergehend nicht in Betrieb sind. Der chinesische Ländermarkt macht rund 10 Prozent des Umsatzes des Unternehmens aus, weshalb damit gerechnet werden muss, dass die Epidemie einen Einfluss auf das Jahresergebnis der Kette haben wird.

Auch McDonald's vermeldet, dass "mehrere hunderte" Restaurants geschlossen seien. "Die Situation in China ist besorgniserregend", ließ McDonalds CEO Chris Kempczinski verlauten. Das Unternehmen hat laut Medienberichten eine "Task Force zur Bekämpfung von Epidemien" eingerichtet. Die Auswirkungen auf den systemweiten Umsatz hält Chris Kempczinski allerdings für gering.

Gesundheit hat höchste Priorität

Yum! Brands beobachtet die Entwicklung in China ebenfalls sehr aufmerksam. So sagte CEO David Gibbs, er stehe wegen des Ausbruchs in regelmäßigem Kontakt zu Joey Wat, CEO von Yum! China. "Dies wird sich sicherlich auf unseren Umsatz 2020 auswirken", sagte er verschiedenen US-Medien. Doch die Gesundheit und Sicherheit der Menschen habe höchste Priorität.

Für die Yum!-Marke KFC ist China ein entscheidender Markt: Die Kette erzielt hier 27 Prozent seines jährlichen systemweiten Umsatzes. Bei Pizza Hut (ebenfalls Yum! Brands) sind es immerhin 17 Prozent.

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