Domino's

Millionen-Invest in Vorratshaltung


Aus Sorge vor einem harten Brexit investiert Domino's UK einen Millionenbetrag in seine Lagerbestände.
Domino's Pizza
Aus Sorge vor einem harten Brexit investiert Domino's UK einen Millionenbetrag in seine Lagerbestände.

Aus Angst vor Lieferengpässen nach einem möglichen harten Brexit, investiert die Delivery-Kette Domino's Pizza einen Millionenbetrag in die Aufrüstung der Lagerbestände in Großbritannien. So soll gewährleistet werden, dass die rund 1.000 UK-Standorte der Kette nach dem Ausscheiden Großbritanniens aus der EU weiter beliefert werden können.

 

Rund ein Drittel der Zutaten seiner Pizzen bezieht Domino's UK aus dem Ausland - Tomatensoße etwa, Hühnchen, Thunfisch oder Ananas. Um nach dem Brexit weiterhin das Angebot aufrechtzuhalten, investiert Domino's nun nach Angaben der britischen Tageszeitung "Guardian" sieben Mio. Pfund (7,6 Mio. Euro) in die Aufrüstung der Lagerbestände.

Kein kurzfristiger Zustand

Das Unternehmen befürchtet, dass dies kein kurzfristiger Zustand sein wird: "Die Situation ist sehr komplex. Wir erwarten, dass es Brexit-bedingt bis ins Jahr 2020 hinein zu einer erhöhten Lagermenge kommt", wird ein Unternehmenssprecher zitiert. Experten rechnen damit, dass Importeure nach dem Brexit, der voraussichtlich am 31. Oktober erfolgen wird, lange Wartezeiten an den Grenzen in Kauf nehmen müssen. Beim Import von verderblichen Lebensmitteln ist dies ein besonders großes Problem.
Über Domino's UK
Die US-Marke Domino's eröffnete 1985 in Luton ihre erste Filiale in Großbritannien. Online-Bestellungen machen laut Unternehmensangaben mittlerweile 82% des britischen Umsatzes aus. Domino's verzeichnet in UK im vierten Quartal des vergangenen Jahres ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 6,2 Prozent und damit eine Steigerung des Systemumsatzes auf 312,9 Mio. Pfund (360,1 Mio. Euro).


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