European Foodservice Summit Zürich

Finanzchef von Pret verrät Geheimnis des Erfolgs

Adam Jones beim 19. European Foodservice Summit.
Thomas Fedra
Adam Jones beim 19. European Foodservice Summit.

Es sei eine ganz einfache Sache, erfolgreich zu sein, sagt Adam Jones, Finanzchef der Erfolgsmarke Pret a Manger beim 19. European Foodservice Summit in Zürich: Man brauche das richtige Personal mit der richtigen Einstellung.

Pret wurde 1986 in London gegründet und wird zum Ende dieses Jahres eine Milliarde Euro Umsatz machen. Der Sandwich- und Salatexperte wurde gerade für einen ungenannten Preis an den JAB-Holding verkauft. In der Branche kursiert ein Kaufpreis von 1,7 Milliarden Euro.

Alle Produkte werden täglich frisch zubereitet. Die Schichten in den Läden starten in der Regel morgens um 4 Uhr. Adam Jones, Finanzchef der Kette, weiß, dass er die hochpreisigen Produkte nur verkaufen kann, wenn die Einstellung des Personals gegenüber dem Kunden stimmt. Daher spricht er nicht von Personal, sondern von der Pret-Familie. "Fröhliche Teams machen zufriedene Kunden", lautet sein Credo.

Dieser Maßgabe folgend stellt Pret nach seiner Aussage ausschließlich Personal ein, "das von vornherin hoch motiviert ist". Ausbildung und Wissen seien bei der Einstellung nachgeordnet - dies wird den Mitarbeitern dann in intensiven Schulungen beigebracht. "Wichtig", so Jones, "sei allein die Grundeinstellung. Wir brauchen Leute, die morgens um vier Uhr ihren Job mit einem Lächeln beginnen. Und dieses Lächeln auch den ganzen Tag über beibehalten."

Damit die rund 12.000 Mitarbeiter bei Laune bleiben, zahlt Pret höhere Gehälter als die Mitbewerber. Zudem werden regelmäßig Events für die Mitarbeiter organisiert, die den Zusammenhalt und den Familiengedanken stärken sollen. Zum Verkauf an JAB gab es für jeden Mitarbeiter eine Bonuszahlung von 1000 britischen Pfund.

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