Frankreich

25hours nimmt Neni mit nach Paris

Israelische Küche? Für Neni-Gründerin Haya Molcho ist sie Soul Food mit Einflüssen aus aller Welt.
Neni
Israelische Küche? Für Neni-Gründerin Haya Molcho ist sie Soul Food mit Einflüssen aus aller Welt.

In dieser Woche hat das erste französische 25hours Hotel in Paris eröffnet. Auch das 13. Haus der modernen Hotelmarke setzt auf die bewährte Restaurantformel Neni. Darüber hinaus soll eine smarte Bar, konzipiert von Bartender Jörg Meyer, Gäste und Einheimische begeistern.

 
Direkt gegenüber des Gare du Nord im 10. Arrondissement, hat das jüngste 25hours Hotel am Montag seine ersten Gäste empfangen. Damit schlägt die 25hours Hotel Company ein neues Kapitel in der noch jungen Firmengeschichte auf und startet zum ersten Mal ein Hotel im nicht-deutschsprachigen Ausland. Das dreizehnte Haus ergänzt das Angebot der bisherigen Standorte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. 2020 sollen Hotels in Florenz und Dubai folgen.
 
Frankreich-Premiere feierte am Eröffnungstag des 25hours Terminus Nord auch das Neni. Das gastronomische Konzept aus Wien, entwickelt von Haya Molcho und ihren Söhnen Nuriel, Elior und Ilan, und die junge Hotel-Marke treten mittlerweile häufig im Doppelpack auf. Sieben der nun 13 25hours Häuser betreiben unter ihrem Dach auch ein Neni-Restaurant. Unter den Fittichen von 25hours hat Neni nach Wien bereits Zürich, Berlin, Hamburg, München und zuletzt auch Köln erobert. „Neni ist für mich das kosmopolitischste Soul Food, das ich kenne“ sagt 25hours CEO Christoph Hoffmann.
 

Was steht auf der Speisekarte?

Da gibt es in der Tradition der orientalischen Vorspeisen zum Einstieg Mezze, etwa einen Humus-Teller mit Tahina, geröstetem Blumenkohl mit geriebenen Tomaten oder einen Pak Choi-Salat mit Roastbeef und Sesam-Limetten-Dressing. Bei den Hauptgängen ist der Jerusalem Teller inzwischen ein Klassiker und auch die Streetfoodspezialität aus Tel Aviv, das Sabich mit gebackener Aubergine, Humus und Tomatensalsa immer ein Genuss. Die Gerichte sind geprägt von Kräutern wie Koriander, Minze, Rosmarin, Thymian, ebenso wie von orientalischen Gewürzen wie Ingwer und Kreuzkümmel, Safran und Zimt.

Das Design von Dreimeta mit seiner warmen und eleganten Grundstimmung gibt dem Pariser Neni einen stilvollen Rahmen. Mit Samt bezogene Polstermöbel in pudrigen Tönen, roséfarbener Marmor und Kupfer, Eichenparkett und Kelims mit floralen Motiven – in diesem Ambiente wird die berühmte französische Lebensart ganz ungezwungen neu interpretiert und am großen Community-Table sollen die Gäste locker ins Gespräch kommen.
 

Sape Bar: Fein und lässig zugleich

Neben dem Neni bietet das neue 25hours mit der Sape Bar einen zweiten Anziehungspunkt für Einheimische und Reisende. Kreativer Kopf hinter der Sape Bar ist der international renommierte Barkeeper Jörg Meyer aus Hamburg. „Mit Jörg Meyer konnten wir ein smartes Barkonzept entwickeln, das einzigartig ist“, freut sich 25hours CEO Christoph Hoffmann, der den Bar-Pionier als feste Größe der Hamburger Gastro Szene schätzt. Seit November 2007 betreibt Jörg Meyer gemeinsam mit Rainer Wendt seine Bar Le Lion in Hamburg. Die mehrfach ausgezeichnete Location gehört hochoffiziell zu den „50 besten Bars der Welt“. Hier kreierte Meyer 2008 seinen international bekannt gewordenen Gin Basil Smash, einen Cocktail aus Gin, Basilikum und Zitrone.

Hinter den Kreationen der Sape Bar steckt der Hamburger Bar-Pionier Jörg Meyer.
Steve Herud
Hinter den Kreationen der Sape Bar steckt der Hamburger Bar-Pionier Jörg Meyer.

2012 eröffnete der Bartender zusätzlich im Hamburger Stadtteil Eppendorf die erste Boilerman Bar. Das Konzept dort: Weder edel noch hochpreisig, eher locker mit einer guten Portion Nonchalance. Eine hochwertige Nachbarschafts-Bar, in der man in entspannter Atmosphäre präzise gemischte Highballs genießen kann. Die Idee adaptierte er später für das Hamburger 25hours Hotel Altes Hafenamt sowie das 25hours Hotel The Royal Bavarian in München und interpretierte sie neu für die Monkey Bar im Kölner The Circle und die Cinchona Bar in Zürich. „Für die Sape Bar im Terminus Nord hat Jörg Meyer jetzt wieder einen ganz eigenen Ansatz gefunden“, sagt 25hours Chief Product Officer Henning Weiß. „Ich bin überzeugt, dass nicht nur die Gäste, sondern auch die Pariser dieses besondere Angebot schätzen werden.“

Zentrales Element der Sape Bar ist der große Tresen aus bronzefarbenem Mosaikglas. Dunkler Eichenfußboden, schwere dunkelgrüne Samtvorhänge und gemütliche Ledersessel sorgen für Gentleman-Club-Atmosphäre. Hier ist der perfekte Platz für schnelle After-Work-Drinks, einen entspannten Aperitif und lange Abende. Ein feiner und ungewöhnlicher Ort mit lässigem Charakter.

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