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Itsu vergrößert LEH-Sortiment

Mit gesunder, kalorienarmer Asia-Küche gewinnt Itsu seit über 20 Jahren die Briten für sich. Nun soll das LEH-Segment wachsen.
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Mit gesunder, kalorienarmer Asia-Küche gewinnt Itsu seit über 20 Jahren die Briten für sich. Nun soll das LEH-Segment wachsen.

Mit knapp 70 Stores in Großbritannien und einem in New York ist die Asia-Kette Itsu seit ihrem Start vor 22 Jahren erfolgreich gewachsen. Neben den Restaurants betreibt Gründer Julian Metcalfe seit 2011 auch den Geschäftsbereich Itsu Grocery. Dieser soll zukünftig weiter ausgebaut werden.

Bei einem für 2019 prognostizierten Umsatz von 17 Mio. britischen Pfund ist Itsu bereits heute eine der am schnellsten wachsenden Lebensmittelmarken in Großbritannien. Aktuell umfassen die Produkte des Unternehmens sechs Kategorien, von gesunden Snacks über Instant-Nudeln bis hin zu Fertigmahlzeiten und Tiefkühlware. Zum Sortiment gehören unter anderem Algen-Crisps, Misosuppen, Bao-Brötchen und Gyoza (Teigtaschen).

Im laufenden Jahr hat Itsu in Großbritannien das Sortiment sukzessive erweitert. Neben TK-Bao-Brötchen brachte die Marke einen speziellen Algen-Snack für Kinder in zwei Geschmacksrichtungen auf den Markt. Zusätzlich debütierte das Unternehmen im TK-Segment Gyzoa. Die japanischen Teigtaschen, die in sechs verschiedenen Sorten erhältlich sind, brachten Itsu in dieser Kategorie ein Wachstum von 76 Prozent ein. Und auch in den Itsu-Restaurants gehört Gyzoa zu den Bestsellern. Alleine in diesem Jahr verkaufte das Unternehmen laut eigenen Angaben beeindruckende 53 Mio. Stück.

Über Itsu
1997 von Julian Metcalfe, einem der beiden Pret A Manger-Gründer, gestartet, verspricht Itsu gesundes asiatisches Essen. Heute zählt die Marke mehr als 70 Restaurants in Großbritannien, hauptsächlich in London, und einen ersten Store in New York. Die Mehrheit an seiner Sandwich-Kette Pret A Manger verkaufte Metcalfe 2008 an den Private Equity-Riesen Bridgepoint.


Auch im nächsten Jahr will Itsu mit seinem Einzelhandelssortiment weiter wachsen. Ein eigens dafür aufgestelltes internationales Vertriebsteam soll dafür neue Märkte in Europa erschließen. Im vergangenen Geschäftsjahr erwirtschaftete das Unternehmen mit seinem Grocery-Segment ein Plus von 28 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz auf bestehender Fläche in den Restaurants stieg im erste Halbjahr 2019 um 7,2 Prozent.



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