Luckin Coffee

Chinesische Coffeehouse-Kette will an die Börse


Könnte Starbucks gefährlich werden: Die chinesische Coffeehouse-Kette Luckin Coffee.
Luckin Coffee
Könnte Starbucks gefährlich werden: Die chinesische Coffeehouse-Kette Luckin Coffee.

Die in Peking ansässige Marke Luckin Coffee beantragt laut einen Bericht von Reuters den Börsengang in den USA in Höhe von 100 Mio. US-Dollar. Damit könnte sie Mitbewerber Starbucks auch in dessen Heimatmarkt Konkurrenz machen.

Bekannt waren die Pläne schon länger, jetzt geht das chinesische Unternehmen in die Offensive. Laut dem Antrag, der bei der zuständigen Aufsichtsbehörde SEC einging, strebt Luckin Coffee den Verkauf einer bisher unbestimmten Zahl von Aktien an. Begleitet wird der Börsengang von den Banken Credit Suisse, Morgan Stanley, China International Capital Corporation und Haitong International.

Damit setzt die Coffeehouse-Kette ihr rasantes Wachstum in China fort und Starbucks weiter unter Druck. Gegründet wurde Luckin Coffee im Oktober 2017 von Qian Zhiya. Zum 31. März 2019 betrieb die Marke rund 2.400 Standorte. Bis zum Ende des Jahres will das Unternehmen die 4.500er-Marke knacken. Zum Vergleich: Starbucks betreibt aktuell rund 3.600 Kaffeebars im Reich der Mitte.

Erst kürzlich hatte Luckin Coffee zudem in einer Finanzierungsrunde 125 Mio. US-Dollar vom US-amerikanischen Vermögensverwalter Black Rock erhalten. Pikantes Detail: Black Rock ist gleichzeitig mit fast sieben Prozent an Starbucks beteiligt. 


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