Max Burger

Warum die UN die Burgerkette auszeichnet

Der Delifresh Plant Beef Burger ist komplett pflanzlich und basiert auf Soja- und Weizen-Protein.
Max
Der Delifresh Plant Beef Burger ist komplett pflanzlich und basiert auf Soja- und Weizen-Protein.

Das schwedische Familienunternehmen Max Burgers, Schwedens älteste Burger-Kette, gegründet 1968, ist einer der Gewinner des diesjährigen Global Climate Action Awards und das einzige europäische Unternehmen in der Kategorie "Go Climate Neutral Now". Dies gaben die Vereinten Nationen (UN) bekannt.

15 Preisträger wurden aus der Rekordzahl der diesjährigen Nominierten ausgewählt. Das Systemgastronomie-Unternehmen Max wird für seine Arbeit mit klimapositiven Produkten gelobt, die als eine Lösung für das Klima hervorgehoben werden, die auch für andere Unternehmen wegweisend sein könnte.

Die Initiative, die hinter dem Preis steht, ist das Projekt "Momentum for Change", das ein Teil der Arbeit von Global Climate Action innerhalb des UN-Klimasekretariats ist. Alle Gewinnerprojekte werden in der zweiten Woche der Konferenz der Vereinten Nationen zum Klimawandel im Dezember in Santiago, Chile, vorgestellt.

"In diesem Jahr hatten wir über 670 unglaubliche Bewerbungen für den UN Global Climate Action Award", sagt Niclas Svenningsen, Manager des UN Climate Change Global Climate Action Programme. "Es ist uns eine Freude, Max-Burger auszuzeichnen. Ihr weltweit erstes 'klimapositives' Menü dient als Leuchtfeuer und führt uns zu einer nachhaltigeren Zukunft für alle."

Max Burgers ermögliche es den Kunden, die Klimaauswirkungen ihrer Lebensmittel besser zu verstehen, etwa, wenn es darum geht, ihren CO2-Fußabdruck zu messen, zu reduzieren und zu kompensieren. Somit biete Max ein gutes Beispiel für eine hochgradig reproduzierbare Klimalösung, betone Svenningsen abschließend.

Nach Angaben der UNO ist der Klimawandel die größte systematische Bedrohung für die Menschheit. Climate Positive folgt der Veränderungsstrategie des Pariser Abkommens und zielt sowohl auf die Reduzierung von Emissionen als auch auf die Abscheidung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Klimapositive Waren und Dienstleistungen würden es den Verbrauchern erleichtern, bessere Entscheidungen für das Klima zu treffen, heißt es.

"Dies ist eine sehr wichtige Anerkennung für unsere Klimaarbeit", bedankt sich Christoffer Bergfors, Vice President von Max Burger. "Aus der Inhaberfamilie von Max sind wir sehr stolz und hoffen, weitere Unternehmen zu inspirieren, ebenfalls klimapositiv zu werden."

Über Max Burger
Die schwedische Schnellrestaurantkette Max Burger betreibt über 120 Restaurants in Skandinavien mit etwa 5.400 Mitarbeitern. Der Jahres-Umsatz des Unternehmens liegt bei rund 300 Mio. Euro. Max Burger gilt als eine der profitabelsten Restaurantketten in Schweden, erfolgreicher als McDonald's und Burger King. Das Unternehmen wurde 1968 von Curt Bergfors und Britta Andersson in Gällivare, im Norden Schwedens, gegründet.
Max Burgers gilt als engagierter Klimaschutz-Verfechter und begann bereits 2008, den CO2-Abdruck aller Produkte auf der Speisekarte auszuweisen. 2008 war Max die weltweit erste Restaurantkette, die die Speisekarte klimatisierte und alle Emissionen zu 100 Prozent aus dem Land des Bauern auf die Hand des Gastes ausglich. Im Jahr 2016 verfünffachte sich die Zahl der vegetarischen Angebote, und das Ziel ist es, den Anteil klimaschonender Lebensmittel zu erhöhen, was in sieben Jahren zu einer Reduktion der Emissionen um 30 Prozent führen wird.





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