Österreich

Schul- und Kita-Essen am besten in Wien

Mehr Obst und Gemüse, dafür weniger Fleisch fordert Greenpeace für den Speiseplan von Schulen und Kindergärten in Österreich.
Greenpeace/Bence Jardany
Mehr Obst und Gemüse, dafür weniger Fleisch fordert Greenpeace für den Speiseplan von Schulen und Kindergärten in Österreich.

In Österreich ist das Schul- und Kita-Essen in Wien im Vergleich zu anderen Regionen am besten. Dies hat ein Ranking der Umweltschutzorganisation Greenpeace ergeben. Für die anderen Bundesländer fordert Greenpeace konkrete Vorgaben von politischer Seite.

Bio, regional, weniger fleischlastig. Nach diesen drei Bewertungskriterien hat Greenpeace das Essen in Kitas und Schulen aller österreichischen Bundesländer getestet. Demnach haben die Wiener Einrichtungen mit 17 von 21 möglichen Punkten bisher die meisten, spürbaren Schritte unternommen.
Regionen Ranking
1. Wien, 17 Punkte
2. Oberösterreich, 9,5 Punkte
3. Kärnten und Niederösterreich, 8 Punkte
5. Salzburg und Vorarlberg, 7 Punkte
7. Steiermark, 6 Punkte
8. Tirol und Burgenland, 5 Punkte

Höchstpunktzahl: 21
WienNach dem zweitplatzierten Oberösterreich folgen punktegleich Kärnten und Niederösterreich, dahinter ex aequo Salzburg und Vorarlberg sowie auf Platz sieben die Steiermark. Den letzten Platz teilen sich Tirol und das Burgenland. - derstandard.at/2000080529688/In-Wien-gibt-es-das-gesuendeste-Kindergarten-und-Schulessen

40 Prozent Bio-Anteil in Wien

Wien komme in den öffentlichen Pflichtschulen bereits auf 40 Prozent Bio-Anteil, in den Kindergärten sind es im Schnitt sogar 50 Prozent. Regionales Essen sowie mehr Alternativen zu Fleischmahlzeiten würden in Wien forciert. Im zweitgereihten Oberösterreich bieten Landesschulen bereits viel biologisches und regionales Essen an.

Von der Politik Vorgaben gefordert

"Mittelfristig sollte mindestens die Hälfte der Lebensmittel aus biologischer Produktion stammen und ebenso mindestens die Hälfte der Lebensmittel regional bezogen werden," sagt Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissing-Matei. Fleisch sollte nur an zwei der fünf Tage auf dem Speiseplan stehen. Diese Vorgaben für gesundes und umweltfreundliches Mittagessen in Schulen und Kindergärten fordert Greenpeace aufgrund seiner eigenen Studie von der Politik. Sie habe entscheidenden Einfluss auf das Essen in Schulen und Kitas. Handlungsbedarf sei gegeben: Fast jedes dritte Kind, das in Österreich die dritte Klasse Volksschule besucht, ist laut einer WHO-Studie übergewichtig. Den Grund dafür sieht Theissing-Matei in zu wenig körperlicher Bewegung und ungesunder Ernährung. Vor allem werde zu viel Fleisch und Zucker, dagegen zu wenig Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte gegessen, so der Sprecher der Nichtregierungsorganisation.

Studie

Die für das Ranking erhobenen Daten stammen aus der schriftlichen und telefonischen Befragung der neun zuständigen Landesräte für Bildung, der neun Landesschulräte sowie der neun Landeselternverbände im Zeitraum zwischen Februar und April 2018.
Sachen gesundes und umweltfreundliches Essen in Kindergärten und Schulen belegt Wien den ersten Rang, mit großem Abstand gefolgt von Oberösterreich. Das ergab ein Test der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die sich die Qualität der Verpflegung der Kinder im Bundesländervergleich angesehen hat. Bio, regional, weniger fleischlastig – diese Faktoren verhalfen der Hauptstadt zu ihrer Führungsposition. Denn lediglich Wien habe in diesen drei untersuchten Kategorien – biologische Lebensmittel, regionale Lebensmittel und weniger, dafür besseres Fleisch – bereits wesentliche Schritte unternommen, hieß es am Montag. Nach dem zweitplatzierten Oberösterreich folgen punktegleich Kärnten und Niederösterreich, dahinter ex aequo Salzburg und Vorarlberg sowie auf Platz sieben die Steiermark. Den letzten Platz teilen sich Tirol und das Burgenland. 40 Prozent Bioanteil in Wien Wien komme in den öffentlichen Pflichtschulen bereits auf 40 Prozent Bio-Anteil, in den Kindergärten sind es im Schnitt sogar 50 Prozent. Regionales Essen sowie mehr Alternativen zu Fleischmahlzeiten würden in Wien forciert. Im zweitgereihten Oberösterreich bieten Landesschulen bereits viel biologisches und regionales Essen an. "Was Kinder untertags in den öffentlichen Einrichtungen zu essen bekommen, ist ein wichtiges Thema für viele Eltern. Ob Grießkoch, Hühner-Sticks oder Gemüselasagne: Es muss nicht nur schmecken, die Ernährung ist auch entscheidend für die Gesundheit der Kinder und ihre weitere Entwicklung", betonte Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissing-Matei. Die industrielle Produktion von Lebensmitteln, mit hohem Einsatz von Pestiziden und Antibiotika, schade auch der Umwelt massiv. Forderung nach verbindlichen Vorgaben Die NGO fordert nun von Österreichs Landeshauptleuten verbindliche Vorgaben für gesundes und umweltfreundliches Mittagessen in Schulen und Kindergärten. Denn hierzulande würden die Landesregierungen entscheidenden Einfluss darauf nehmen, was in den Schulen und Kindergärten des Landes oder der Gemeinden serviert wird. Handlungsbedarf sei jedenfalls gegeben: Fast jedes dritte Kind, das in Österreich die dritte Klasse Volksschule besucht, ist laut einer WHO-Studie übergewichtig. "Grund dafür ist neben zu wenig körperlicher Bewegung meist eine ungesunde Ernährung, vor allem zu viel Fleisch und Zucker, dafür zu wenig Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte", so Theissing-Matei. "Mittelfristig sollte mindestens die Hälfte der Lebensmittel aus biologischer Produktion stammen und ebenso mindestens die Hälfte der Lebensmittel regional bezogen werden." Fleisch sollte nur an zwei der fünf Tage auf dem Speiseplan stehen. (APA, 28.5.2018) - derstandard.at/2000080529688/In-Wien-gibt-es-das-gesuendeste-Kindergarten-und-Schulessen Sachen gesundes und umweltfreundliches Essen in Kindergärten und Schulen belegt Wien den ersten Rang, mit großem Abstand gefolgt von Oberösterreich. Das ergab ein Test der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die sich die Qualität der Verpflegung der Kinder im Bundesländervergleich angesehen hat. Bio, regional, weniger fleischlastig – diese Faktoren verhalfen der Hauptstadt zu ihrer Führungsposition. Denn lediglich Wien habe in diesen drei untersuchten Kategorien – biologische Lebensmittel, regionale Lebensmittel und weniger, dafür besseres Fleisch – bereits wesentliche Schritte unternommen, hieß es am Montag. Nach dem zweitplatzierten Oberösterreich folgen punktegleich Kärnten und Niederösterreich, dahinter ex aequo Salzburg und Vorarlberg sowie auf Platz sieben die Steiermark. Den letzten Platz teilen sich Tirol und das Burgenland. 40 Prozent Bioanteil in Wien Wien komme in den öffentlichen Pflichtschulen bereits auf 40 Prozent Bio-Anteil, in den Kindergärten sind es im Schnitt sogar 50 Prozent. Regionales Essen sowie mehr Alternativen zu Fleischmahlzeiten würden in Wien forciert. Im zweitgereihten Oberösterreich bieten Landesschulen bereits viel biologisches und regionales Essen an. "Was Kinder untertags in den öffentlichen Einrichtungen zu essen bekommen, ist ein wichtiges Thema für viele Eltern. Ob Grießkoch, Hühner-Sticks oder Gemüselasagne: Es muss nicht nur schmecken, die Ernährung ist auch entscheidend für die Gesundheit der Kinder und ihre weitere Entwicklung", betonte Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissing-Matei. Die industrielle Produktion von Lebensmitteln, mit hohem Einsatz von Pestiziden und Antibiotika, schade auch der Umwelt massiv. Forderung nach verbindlichen Vorgaben Die NGO fordert nun von Österreichs Landeshauptleuten verbindliche Vorgaben für gesundes und umweltfreundliches Mittagessen in Schulen und Kindergärten. Denn hierzulande würden die Landesregierungen entscheidenden Einfluss darauf nehmen, was in den Schulen und Kindergärten des Landes oder der Gemeinden serviert wird. Handlungsbedarf sei jedenfalls gegeben: Fast jedes dritte Kind, das in Österreich die dritte Klasse Volksschule besucht, ist laut einer WHO-Studie übergewichtig. "Grund dafür ist neben zu wenig körperlicher Bewegung meist eine ungesunde Ernährung, vor allem zu viel Fleisch und Zucker, dafür zu wenig Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte", so Theissing-Matei. "Mittelfristig sollte mindestens die Hälfte der Lebensmittel aus biologischer Produktion stammen und ebenso mindestens die Hälfte der Lebensmittel regional bezogen werden." Fleisch sollte nur an zwei der fünf Tage auf dem Speiseplan stehen. (APA, 28.5.2018) - derstandard.at/2000080529688/In-Wien-gibt-es-das-gesuendeste-Kindergarten-und-Schulessen Sachen gesundes und umweltfreundliches Essen in Kindergärten und Schulen belegt Wien den ersten Rang, mit großem Abstand gefolgt von Oberösterreich. Das ergab ein Test der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die sich die Qualität der Verpflegung der Kinder im Bundesländervergleich angesehen hat. Bio, regional, weniger fleischlastig – diese Faktoren verhalfen der Hauptstadt zu ihrer Führungsposition. Denn lediglich Wien habe in diesen drei untersuchten Kategorien – biologische Lebensmittel, regionale Lebensmittel und weniger, dafür besseres Fleisch – bereits wesentliche Schritte unternommen, hieß es am Montag. Nach dem zweitplatzierten Oberösterreich folgen punktegleich Kärnten und Niederösterreich, dahinter ex aequo Salzburg und Vorarlberg sowie auf Platz sieben die Steiermark. Den letzten Platz teilen sich Tirol und das Burgenland. 40 Prozent Bioanteil in Wien Wien komme in den öffentlichen Pflichtschulen bereits auf 40 Prozent Bio-Anteil, in den Kindergärten sind es im Schnitt sogar 50 Prozent. Regionales Essen sowie mehr Alternativen zu Fleischmahlzeiten würden in Wien forciert. Im zweitgereihten Oberösterreich bieten Landesschulen bereits viel biologisches und regionales Essen an. "Was Kinder untertags in den öffentlichen Einrichtungen zu essen bekommen, ist ein wichtiges Thema für viele Eltern. Ob Grießkoch, Hühner-Sticks oder Gemüselasagne: Es muss nicht nur schmecken, die Ernährung ist auch entscheidend für die Gesundheit der Kinder und ihre weitere Entwicklung", betonte Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissing-Matei. Die industrielle Produktion von Lebensmitteln, mit hohem Einsatz von Pestiziden und Antibiotika, schade auch der Umwelt massiv. Forderung nach verbindlichen Vorgaben Die NGO fordert nun von Österreichs Landeshauptleuten verbindliche Vorgaben für gesundes und umweltfreundliches Mittagessen in Schulen und Kindergärten. Denn hierzulande würden die Landesregierungen entscheidenden Einfluss darauf nehmen, was in den Schulen und Kindergärten des Landes oder der Gemeinden serviert wird. Handlungsbedarf sei jedenfalls gegeben: Fast jedes dritte Kind, das in Österreich die dritte Klasse Volksschule besucht, ist laut einer WHO-Studie übergewichtig. "Grund dafür ist neben zu wenig körperlicher Bewegung meist eine ungesunde Ernährung, vor allem zu viel Fleisch und Zucker, dafür zu wenig Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte", so Theissing-Matei. "Mittelfristig sollte mindestens die Hälfte der Lebensmittel aus biologischer Produktion stammen und ebenso mindestens die Hälfte der Lebensmittel regional bezogen werden." Fleisch sollte nur an zwei der fünf Tage auf dem Speiseplan stehen. (APA, 28.5.2018) - derstandard.at/2000080529688/In-Wien-gibt-es-das-gesuendeste-Kindergarten-und-Schulessen Sachen gesundes und umweltfreundliches Essen in Kindergärten und Schulen belegt Wien den ersten Rang, mit großem Abstand gefolgt von Oberösterreich. Das ergab ein Test der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die sich die Qualität der Verpflegung der Kinder im Bundesländervergleich angesehen hat. Bio, regional, weniger fleischlastig – diese Faktoren verhalfen der Hauptstadt zu ihrer Führungsposition. Denn lediglich Wien habe in diesen drei untersuchten Kategorien – biologische Lebensmittel, regionale Lebensmittel und weniger, dafür besseres Fleisch – bereits wesentliche Schritte unternommen, hieß es am Montag. Nach dem zweitplatzierten Oberösterreich folgen punktegleich Kärnten und Niederösterreich, dahinter ex aequo Salzburg und Vorarlberg sowie auf Platz sieben die Steiermark. Den letzten Platz teilen sich Tirol und das Burgenland. 40 Prozent Bioanteil in Wien Wien komme in den öffentlichen Pflichtschulen bereits auf 40 Prozent Bio-Anteil, in den Kindergärten sind es im Schnitt sogar 50 Prozent. Regionales Essen sowie mehr Alternativen zu Fleischmahlzeiten würden in Wien forciert. Im zweitgereihten Oberösterreich bieten Landesschulen bereits viel biologisches und regionales Essen an. "Was Kinder untertags in den öffentlichen Einrichtungen zu essen bekommen, ist ein wichtiges Thema für viele Eltern. Ob Grießkoch, Hühner-Sticks oder Gemüselasagne: Es muss nicht nur schmecken, die Ernährung ist auch entscheidend für die Gesundheit der Kinder und ihre weitere Entwicklung", betonte Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissing-Matei. Die industrielle Produktion von Lebensmitteln, mit hohem Einsatz von Pestiziden und Antibiotika, schade auch der Umwelt massiv. Forderung nach verbindlichen Vorgaben Die NGO fordert nun von Österreichs Landeshauptleuten verbindliche Vorgaben für gesundes und umweltfreundliches Mittagessen in Schulen und Kindergärten. Denn hierzulande würden die Landesregierungen entscheidenden Einfluss darauf nehmen, was in den Schulen und Kindergärten des Landes oder der Gemeinden serviert wird. Handlungsbedarf sei jedenfalls gegeben: Fast jedes dritte Kind, das in Österreich die dritte Klasse Volksschule besucht, ist laut einer WHO-Studie übergewichtig. "Grund dafür ist neben zu wenig körperlicher Bewegung meist eine ungesunde Ernährung, vor allem zu viel Fleisch und Zucker, dafür zu wenig Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte", so Theissing-Matei. "Mittelfristig sollte mindestens die Hälfte der Lebensmittel aus biologischer Produktion stammen und ebenso mindestens die Hälfte der Lebensmittel regional bezogen werden." Fleisch sollte nur an zwei der fünf Tage auf dem Speiseplan stehen. (APA, 28.5.2018) - derstandard.at/2000080529688/In-Wien-gibt-es-das-gesuendeste-Kindergarten-und-SchulessenSachen gesundes und umweltfreundliches Essen in Kindergärten und Schulen belegt Wien den ersten Rang, mit großem Abstand gefolgt von Oberösterreich. Das ergab ein Test der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die sich die Qualität der Verpflegung der Kinder im Bundesländervergleich angesehen hat. Bio, regional, weniger fleischlastig – diese Faktoren verhalfen der Hauptstadt zu ihrer Führungsposition. Denn lediglich Wien habe in diesen drei untersuchten Kategorien – biologische Lebensmittel, regionale Lebensmittel und weniger, dafür besseres Fleisch – bereits wesentliche Schritte unternommen, hieß es am Montag. Nach dem zweitplatzierten Oberösterreich folgen punktegleich Kärnten und Niederösterreich, dahinter ex aequo Salzburg und Vorarlberg sowie auf Platz sieben die Steiermark. Den letzten Platz teilen sich Tirol und das Burgenland. 40 Prozent Bioanteil in Wien Wien komme in den öffentlichen Pflichtschulen bereits auf 40 Prozent Bio-Anteil, in den Kindergärten sind es im Schnitt sogar 50 Prozent. Regionales Essen sowie mehr Alternativen zu Fleischmahlzeiten würden in Wien forciert. Im zweitgereihten Oberösterreich bieten Landesschulen bereits viel biologisches und regionales Essen an. "Was Kinder untertags in den öffentlichen Einrichtungen zu essen bekommen, ist ein wichtiges Thema für viele Eltern. Ob Grießkoch, Hühner-Sticks oder Gemüselasagne: Es muss nicht nur schmecken, die Ernährung ist auch entscheidend für die Gesundheit der Kinder und ihre weitere Entwicklung", betonte Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissing-Matei. Die industrielle Produktion von Lebensmitteln, mit hohem Einsatz von Pestiziden und Antibiotika, schade auch der Umwelt massiv. Forderung nach verbindlichen Vorgaben Die NGO fordert nun von Österreichs Landeshauptleuten verbindliche Vorgaben für gesundes und umweltfreundliches Mittagessen in Schulen und Kindergärten. Denn hierzulande würden die Landesregierungen entscheidenden Einfluss darauf nehmen, was in den Schulen und Kindergärten des Landes oder der Gemeinden serviert wird. Handlungsbedarf sei jedenfalls gegeben: Fast jedes dritte Kind, das in Österreich die dritte Klasse Volksschule besucht, ist laut einer WHO-Studie übergewichtig. "Grund dafür ist neben zu wenig körperlicher Bewegung meist eine ungesunde Ernährung, vor allem zu viel Fleisch und Zucker, dafür zu wenig Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte", so Theissing-Matei. "Mittelfristig sollte mindestens die Hälfte der Lebensmittel aus biologischer Produktion stammen und ebenso mindestens die Hälfte der Lebensmittel regional bezogen werden." Fleisch sollte nur an zwei der fünf Tage auf dem Speiseplan stehen. (APA, 28.5.2018) - derstandard.at/2000080529688/In-Wien-gibt-es-das-gesuendeste-Kindergarten-und-Schulessen Sachen gesundes und umweltfreundliches Essen in Kindergärten und Schulen belegt Wien den ersten Rang, mit großem Abstand gefolgt von Oberösterreich. Das ergab ein Test der Umweltschutzorganisation Greenpeace, die sich die Qualität der Verpflegung der Kinder im Bundesländervergleich angesehen hat. Bio, regional, weniger fleischlastig – diese Faktoren verhalfen der Hauptstadt zu ihrer Führungsposition. Denn lediglich Wien habe in diesen drei untersuchten Kategorien – biologische Lebensmittel, regionale Lebensmittel und weniger, dafür besseres Fleisch – bereits wesentliche Schritte unternommen, hieß es am Montag. Nach dem zweitplatzierten Oberösterreich folgen punktegleich Kärnten und Niederösterreich, dahinter ex aequo Salzburg und Vorarlberg sowie auf Platz sieben die Steiermark. Den letzten Platz teilen sich Tirol und das Burgenland. 40 Prozent Bioanteil in Wien Wien komme in den öffentlichen Pflichtschulen bereits auf 40 Prozent Bio-Anteil, in den Kindergärten sind es im Schnitt sogar 50 Prozent. Regionales Essen sowie mehr Alternativen zu Fleischmahlzeiten würden in Wien forciert. Im zweitgereihten Oberösterreich bieten Landesschulen bereits viel biologisches und regionales Essen an. "Was Kinder untertags in den öffentlichen Einrichtungen zu essen bekommen, ist ein wichtiges Thema für viele Eltern. Ob Grießkoch, Hühner-Sticks oder Gemüselasagne: Es muss nicht nur schmecken, die Ernährung ist auch entscheidend für die Gesundheit der Kinder und ihre weitere Entwicklung", betonte Greenpeace-Sprecher Sebastian Theissing-Matei. Die industrielle Produktion von Lebensmitteln, mit hohem Einsatz von Pestiziden und Antibiotika, schade auch der Umwelt massiv. Forderung nach verbindlichen Vorgaben Die NGO fordert nun von Österreichs Landeshauptleuten verbindliche Vorgaben für gesundes und umweltfreundliches Mittagessen in Schulen und Kindergärten. Denn hierzulande würden die Landesregierungen entscheidenden Einfluss darauf nehmen, was in den Schulen und Kindergärten des Landes oder der Gemeinden serviert wird. Handlungsbedarf sei jedenfalls gegeben: Fast jedes dritte Kind, das in Österreich die dritte Klasse Volksschule besucht, ist laut einer WHO-Studie übergewichtig. "Grund dafür ist neben zu wenig körperlicher Bewegung meist eine ungesunde Ernährung, vor allem zu viel Fleisch und Zucker, dafür zu wenig Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte", so Theissing-Matei. "Mittelfristig sollte mindestens die Hälfte der Lebensmittel aus biologischer Produktion stammen und ebenso mindestens die Hälfte der Lebensmittel regional bezogen werden." Fleisch sollte nur an zwei der fünf Tage auf dem Speiseplan stehen. (APA, 28.5.2018) - derstandard.at/2000080529688/In-Wien-gibt-es-das-gesuendeste-Kindergarten-und-Schulessen

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