O'Learys

Schwedische Sportsbars feiern 30. Geburtstag

Bis heute Freund der Bostoner Sportszene: O'Learys-Gründer Jonas Reinholdsson.
O'Learys
Bis heute Freund der Bostoner Sportszene: O'Learys-Gründer Jonas Reinholdsson.

Am 16. November 1988 eröffnete in Göteborg die erste O'Learys Sportsbar. Heute zählt das Konzept 140 Units in 15 Ländern. Eine Erfolgsgeschichte.

Dabei kommt die Inspiration für das O'Leary's gar nicht aus Schweden, sondern den USA. Genauer gesagt von der Insel Nantucket bei Boston. Hier arbeitete O'Leary's-Gründer Jonas Reinholdsson Ende der 80er Jahre. Beeindruckt von der Detailliebe, der Kameradschaft unter den Fans und dem Essen der örtlichen Sportsbars beschloss Reinholdsson, nach seiner Rückkehr das Konzept nach Schweden zu bringen. Den Namen O'Learys verdankt die Kette einer Frau: Anne O'Leary. Reinholdsson und O'Leary lernten sich auf Nantucket kennen. Anne ging mit Jonas nach Schweden und das erste O'Learys eröffneten sie zusammen.

30 Jahre O'Learys: Sportsbars mit Inspiration aus Boston




Zur damaligen Zeit stand O'Learys für einige Neuheiten, die es so in Schweden nur in wenigen Gastronomien gab: etwa das typisch amerikanische Sportsbar-Essen (Buffalo Wings, Burger) sowie amerikanisches Bier der Marke Schlitz. Sportübertragungen in Bars waren ebenfalls eine Seltenheit. Dazu kam die detailverliebte Ausstattung mit den vielen Memorabilia von Bostonern Sportvereinen und -idolen.

O'Learys in Zahlen
  • Standorte 140 (Stand: November 2018)
  • Ländermärkte 15 (u.a. Belgien, China, Dänemark, Estland, Finnland, Ungarn, Island, Norwegen, Russland, Singapur, Spanien, Schweden, VAE, Vietnam)
  • Systemumsatz 2017 (netto) 226 Mio. € (Quelle: Top 99-Ranking FSE&ME)
  • Top 3 Ländermärkte Schweden, Norwegen, Finnland


Anfänglich verlief die Expansion langsamer. Im Jahr 1996 eröffnete das erste O'Learys als Franchisebetrieb. Im Jahr 2000 gab es in Schweden 20 Sportsbars. 2007 eröffnete die erste Dependance in Asien am Singapurer Flughafen. Für das Jahr 2019 plant O'Learys im Moent sieben neue Restaurants, unter anderem in Lettland und Brasilien.

Kurzzeitig gab es auch in Deutschland drei O'Learys in den Jahren 2011 und 2012, die aber wieder geschlossen oder umbenannt wurden.

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