Pret A Manger

Mehr Transparenz für Konsumenten

Sandwiches und Co von Pret A Manger werden künftig nicht mehr als "natürlich" beworben.
Pret a Manger
Sandwiches und Co von Pret A Manger werden künftig nicht mehr als "natürlich" beworben.

Die britische Fast-Casual-Marke Pret A Manger entfernt das Wort "natural" aus ihrem Logo und von ihren Verpackungen. Damit reagiert das Unternehmen auf den Druck einer Kampagne namens "Real Bread". Außerdem hat Pret zugesichert, künftig besser über Inhaltsstoffe zu informieren.

Anfang Oktober hat es ein britisches Gericht für erwiesen erachtet, dass eine junge Frau aufgrund einer allergischen Reaktion auf die Zutat Sesam verstorben war, die auf ihrem Pret-A-Manger-Sandwich nicht deklariert war. Deshalb muss der britische Betreiber von rund 500 Food-Units in neun Ländern in Zukunft detaillierter und besser über Allergene informieren.

Künstliche Inhaltsstoffe im Brot

Das Wort "natural" wird künftig aus dem Logo und von den Produktverpackungen entfernt, weil durch die "Real Bread"-Kampagne öffentlich wurde, dass die Brot-Produkte von Pret A Manger auch künstliche Zusatzstoffe enthalten. Die Kampagne wurde von kleinen, unabhängigen Bäckereien und Sandwich-Shop-Betreibern unterstützt, die auf Transparenz und Ehrlichkeit bei der Auszeichnung von Produkten bestehen.

Seit Herbst 2019 betreibt die 1983 in Großbritannien gegründete Sandwich-Marke Pret A Manger ihren ersten Store in Deutschland im Berliner Hauptbahnhof. Auch hier tritt sie mit dem Claim an, "natürliche, frische und gesunde Qualitäts-Snacks" anzubieten, die vor Ort zubereitet werden. Nun hat die zuständige Behörde "Advertising Standards Authority" im Sinne der Kampagnen-Betreiber entschieden, dass Pret A Manger irreführende Bezeichungen wie "natürlich" nicht mehr verwenden darf. Das Urteil beziehe sich auf drei nachgewiesene Zusatzstoffe, darunter E472e, das Löcher in den Teigwaren verhindern soll.

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