Schweiz / Coronakrise

Stellenausschreibungen in der Gastro brechen ein

In der Schweiz brechen die Stellenausschreibungen aufgrund der Corona-Krise ein.
imago images / Geisser
In der Schweiz brechen die Stellenausschreibungen aufgrund der Corona-Krise ein.

Die Coronakrise führt in der Schweiz zu einem massiven Einbruch der Stellenausschreibungen. Das zeigt eine Erhebung der Uni Zürich und des Arbeitsvermittlers Adecco.

Die Auswirkung der Corona-Krise auf den Schweizer Arbeitsmarkt macht sich im zweiten Quartal des laufenden Jahres unter anderem durch einen massiven Einbruch bei den Stellenausschreibungen bemerkbar. Laut der Erhebung der Uni Zürich und des Arbeitsvermittlers Adecco ist das Gastgewerbe besonders stark betroffen.

Generell sei der Einbruch im Vergleich zum vorangegangenen Quartal abrupt und im Ausmaß stärker als in vergangenen Krisen gewesen - wie etwa während der Finanzkrise, heißt es in der Erhebung. Laut der Veröffentlichung gibt es für das Gastgewerbe in der Schweiz 39 Prozent weniger Inserate als im ersten Quartal des Jahres.

Beschleunigung der Digitalisierung

Am wenigsten rückläufig waren die Stelleninserate in der Schweiz für Berufe in der Technikbranche (-17%) sowie im Baugewerbe (-18%). Die Zahlen zeigten, wie einschneidend die sogenannten Corona-Effekte für eine grosse Zahl der Berufe seien: "Wir gehen davon aus, dass durch die aktuelle Situation Transformationsprozesse beschleunigt werden, sodass Produktions- und Arbeitsprozesse weiter automatisiert und digitalisiert werden", heißt es in der Mitteilung zur Erhebung.


Sie möchten Aktuelles zum Thema "Coronavirus und die Gastro-Branche" lesen? Mehr fachlichen Input finden Sie in unserem "Coronavirus und die Gastro-Branche"-Dossier.
stats