Schweiz

McDonald’s startet Delivery in Genf


Uber Eats wickelt Bestellung und Bezahlung ab und bringt BigMac & Co zum Besteller.
McDonald's Schweiz
Uber Eats wickelt Bestellung und Bezahlung ab und bringt BigMac & Co zum Besteller.

Der Startschuss für den Lieferservice von McDonald’s in der Schweiz ist gefallen. Seit dem 24. Januar 2019 können sich McDonald’s-Kunden in Genf ihre Burger und Fritten nach Hause liefern lassen. Offizieller Partner ist Uber Eats, der die Lieferungen vermittelt und ausführt. Bestellt und bezahlt wird via App.

 
„Wir freuen uns, dass wir unseren Genfer Gästen neben den 13 Restaurants und McDrives mit McDelivery einen weiteren Service bieten können, der ihnen das Leben einfacher macht“, so Jacques Mignault, Managing Director McDonald’s Schweiz. Ein Service, der einem zunehmenden Gästebedürfnis entspreche, wie die Erfahrungen aus dem In- und Ausland zeigten. Der 2017 ins Leben eingeführte Lieferdienst McDelivery ist unter anderem bereits in den USA, Deutschland und Großbritannien verfügbar. 
 
Die McDonald’s-Produkte werden im Umkreis von maximal 2,5 Kilometern von 13 Genfer Restaurants per Fahrrad oder Motorrad zugestellt. In Genf wird Uber Eats als erster offizieller und erprobter Partner den Start von McDelivery unterstützen und die Lieferung mit seiner App vermitteln. Der Ausbau von McDelivery werde für weitere Städte evaluiert und soll noch in diesem Jahr auch in der Deutschschweiz erfolgen.
 
Die Liefergebühr beträgt pauschal 4,90 Schweizer Franken, einen Mindestbestellwert gibt es nicht. Die Gäste können einen Großteil der Produkte der Restaurants und McCafés täglich ab 10 Uhr bis zur Schließzeit des jeweiligen Restaurants bestellen.
 

Teil einer umfassenden Serviceinitiative

Nicht nur in McDelivery, sondern auch in die Restaurants hat McDonald’s Schweiz in den letzten Jahren stark investiert, um die verschiedenen Bedürfnisse der Gäste zu erfüllen. „Wir wollen unseren Gästen das Leben einfacher machen – im Restaurant durch die persönliche Bedienung und mit einem raschen Service am McDrive“, erklärt Jacques Mignault. McDonald’s bietet bereits in der Hälfte seiner 169 Schweizer Restaurants einen Tisch-Service an und baut dieses Konzept kontinuierlich aus. „Wir wollen unkompliziert, schnell und möglichst überall für unsere Gäste da sein – und dabei spielt McDelivery nun auch eine wichtige Rolle“, so Jacques Mignault.
 
Innerhalb von 30 Minuten soll jede Bestellung am Zielort sein.
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Innerhalb von 30 Minuten soll jede Bestellung am Zielort sein.

McDelivery-Partner Uber Eats ist in Genf seit Ende November aktiv. Das kalifornische Unternehmen hat in der Schweiz mit dem Widerstand der Gewerkschaften zu kämpfen. Die Gewerkschaft Syndicom fordert von Uber, eine Gesamtarbeitsvertragspflicht für seine Fahrer und Fahrerinnen einzuführen. Ohne einen solchen drohe den Kurierfahrern dasselbe Schicksal wie den Taxifahrern von Uber. „Sie arbeiten als Scheinselbständige ohne Unfallversicherung, ohne Sozialversicherungen und zu Dumping-Löhnen. Will Uber sich vom Lohn- und Sozialdumping distanzieren, dann führt er eine GAV-Pflicht für seine Fahrer ein. Aber auch McDonald´s ist gefragt: Als Auftraggeber muss er dafür sorgen, dass sein Geschäftspartner – in diesem Fall UberEats – sozial verantwortlich handelt“, heißt es auf der Webseite der Gewerkschaft.



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