Slow Food Youth Network

"World Disco Soup Day" gegen Verschwendung von Lebensmitteln

Bei Schnippeldiskos kommen junge Menschen zusammen.
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Bei Schnippeldiskos kommen junge Menschen zusammen.

Mit weltweit mehr als 100 "Schnippeldiskos" in 40 Ländern will das internationale Jugendnetzwerk von Slow Food (SFYN) am 28. April 2018 auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam machen. Beim "World Disco Soup Day" bereiten junge Menschen Essen aus nicht marktfähigen Lebensmitteln zu.

In Deutschland können Verbraucher in Berlin, Wuppertal, Braunschweig und Münster teilnehmen.

Während etwa jeder neunte Mensch an Hunger leidet, werden jährlich laut SFYN 1.3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weltweit weggeworfen. Lebensmittelverschwendung findet entlang der gesamten Lebensmittelwertschöpfungskette statt

In Deutschland greifen verschiedene lokale Slow Food Youth Gruppen den Aktionstag auf:
  • Braunschweig: Slow Food, Stadtgarten Bebelhof, Foodsharing und Transition Town Braunschweig laden zur Schnippeldisco Braunschweig am 21. April von 12-16 Uhr ein (Herzogin-Anna-Amalia-Platz, 38100 Braunschweig).
  • Berlin: Slow Food Youth Berlin organisiert im Rahmen des Berliner Klimatags am 22. April eine Schnippelaktion mit Wam Kat (Circular Economy House, Rollbergstrasse 26, 12053 Berlin).
  • In Wuppertal und Münster finden am 28. April Schnippeldiskos statt: In Wuppertal ab 17 Uhr im Utopiastadt (Mirker Str. 48, 42105 Wuppertal); In Münster ab 19 Uhr im Conny Kramer (Am Hawerkamp 31, 48155 Münster).

Im Rahmen des Aktionstages organisiert Slow Food Youth in über 40 Ländern - von Uganda bis Japan, von Brasilien bis in die Niederlande - Schnippeldiskos. Während der kulinarischen Protestaktionen werden nicht marktfähiges Obst und Gemüse von Erzeugern und Supermärkten eingesammelt und zu einem gemeinsamen Essen verarbeitet.


Während der Protestaktion informiert Slow Food öffentlich über die Gründe der Verschwendung, angefangen bei den rein optischen Marktnormen, die standardisierte Formen und Größen für Obst und Gemüse vorsehen, um Verbraucher über ihre Rolle als Co-Produzenten zu sensibilisieren und Handlungsspielräume aufzuzeigen.



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