Starbucks

CFO Scott Maw geht im November

Starbucks dämpft gegenüber Investoren die Erwartungen.
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Starbucks dämpft gegenüber Investoren die Erwartungen.

Starbucks baut in der Führungsmannschaft weiter um. Nachdem Gründer Howard Schultz Anfang Juni seinen Rückzug bekannt gab, verabschiedet sich nun auch Chief Financial Officer (CFO) Scott Maw. Der Aktienkurs fiel nach Bekanntgabe auf ein Drei-Jahres-Tief.

In einer Erklärung des Unternehmens hieß es, Maw gehe zum 30. November 2018 in den Ruhestand. Maw ist seit 2011 bei Starbucks, seit Februar 2014 hatte er die Ämter des CFO und Vizepräsident der Gesellschaft inne. Maw werde den Übergang zu einem neuen CFO bis März 2019 als Berater begleiten. Die Suche nach einem neuen CFO habe bereits begonnen.

Starbucks CEO Kevin Johnson sagte: "Ich danke Scott für seine Verdienste in den vergangenen sieben Jahren, mit denen er zum Wachstum des Unternehmens beigetragen hat. In einer nun erneut anstehenden Wachstumsphase vertraue ich in das Finanzteam, das Scott zusammengestellt hat."

Nach der Bekanntgabe fiel der Aktienkurs des Unternehmens auf den niedrigsten Stand seit Frühjahr 2015 (29.Juni 2018: 48,85 US$). Harte Konkurrenz im Heimatmarkt USA, ein stockendes China-Geschäft sowie der Rücktritt von Howard Schultz dämpften zuletzt die Entwicklung von Starbucks. CEO Johnson sagte Mitte Juni, "unsere momentane Performance spiegelt nicht das Potential unserer Marke wieder und ist nicht akzeptabel". Im kommenden Fiskaljahr werde man zur Konsolidisierung in den USA 150 Units schließen. 

Außerdem dämpfte Starbucks die Erwartungshaltungen. Im dritten Quartal rechne man mit einer Steigerung der weltweiten comparable store sales um 1%. Analysten hatten zuvor 3% erwartet.

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