Übernahme

Pepsi schluckt Sodastream

Pepsi baut Portfolio aus.
Pepsi
Pepsi baut Portfolio aus.

Für den US-Getränkeriesen PepsiCo gilt die Übernahme des israelischen Unternehmens als strategisches Investment, um sein Image zu verbessern.

Sodastream bringe die Möglichkeiten PepsiCos voran, „personalisierte Getränkelösungen für Zuhause weltweit“ anzubieten, sagte Präsident Ramon Laguarta. PepsiCo ist mit Marken wie Pepsi-Cola, Gatorade, Tropicana, Frito-Lay oder Quaker in über 200 Ländern vertreten und erzielte rund 63 Milliarden Dollar Umsatz. Mit dem Kauf von Sodastream entwickelt der Getränke- und Lebensmittelkonzern seine Strategie kalorienärmerer Produkte weiter.

Pepsico wolle zudem umweltfreundlicher werden, erklärte das Unternehmen. Umweltvorteil: Für selbst hergestelltes Sprudelwasser werden keine extra Flaschen benötigt. 2014 hatte Sodastream 556.000 Sprudler in Deutschland verkauft. Das Sodastreamsystem funktioniert mit einer speziellen Flasche, die mit Leitungswasser gefüllt und in den Sodastream eingehakt wird. Auf Knopfdruck wird das Wasser mit Kohlensäure versetzt.



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