UK / Markt-Analyse

Britischer Außer-Haus-Markt bricht ein

Laut jüngster Analyse der Maktforscher der npdgroup UK beliefen sich die wöchentlichen Ausgaben im britischen Außer-Haus-Markt im April 2020 auf etwas mehr als 200 Mio. Pfund.
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Laut jüngster Analyse der Maktforscher der npdgroup UK beliefen sich die wöchentlichen Ausgaben im britischen Außer-Haus-Markt im April 2020 auf etwas mehr als 200 Mio. Pfund.

Laut jüngster Analyse der Marktforscher der npdgroup UK beliefen sich die wöchentlichen Ausgaben im britischen Außer-Haus-Markt im April 2020 auf etwas mehr als 200 Mio. Pfund. Im April 2019 betrugen die wöchentlichen Ausgaben noch rund 1 Mrd. Pfund. Dies bedeutet einen Rückgang um 80 Prozent.

Zudem war der Rückgang der britischen Besuche in der Außer-Haus-Verpflegung (OOH) im April 2020 fast dreimal so stark wie der Einbruch während der Finanzkrise zwischen 2008 und 2010. Die Einschränkungen für die Gastronomie traten in Großbritannien offiziell zwar erst am 23. März in Kraft, doch verzichteten viele Menschen bereits im Vorfeld darauf, auswärts zu essen. Dies machte sich bereits im 1. Quartal des Jahres bemerkbar, in dem ein Rückgang um 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet wurde.

Persönliche oder Online-Empfehlungen gewannen im zurückliegenden April 2020 zunehmend an Bedeutung und machten fast 8 Prozent der Besuche aus, verglichen mit 4 bis 5 Prozent in den letzten fünf Jahren, so die npdgroup UK.

Zusammenbruch ist beispiellos

Dominic Allport, Insights Director (Foodservice) der npdgroup UK, sagte: "Das Ausmaß des Zusammenbruchs der Besuche im Außer-Haus-Markt ist beispiellos, und der Rückgang der Ausgaben um 80 Prozent unterstreicht das." Er geht davon aus, dass die Menschen nach überstandenem Lockdown besonders auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achten werden. Doch zeigt sich Allport zuversichtlich: "Die Gastronomie ist eine innovative Branche und wird sich den neuen Gegebenheiten schnell anpassen."


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