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UberEats mit 200 Virtual Kitchens


Der Aufbau virtueller Marken in UK geht voran - wenn auch nicht so schnell wie von UberEats erwartet.
UberEats
Der Aufbau virtueller Marken in UK geht voran - wenn auch nicht so schnell wie von UberEats erwartet.

Im vergangenen Sommer hatte UberEats angekündigt, noch bis zum Jahresende in Großbritannien auf eine Zahl von 400 Virtual Kitchens kommen zu wollen. 12 Monate später steht der Delivery-Dienst nach eigenen Aussagen bei 200 der virteullen Marken.

Rodrigo Arevalo, Head of EMEA bei UberEats, erklärte jüngst in einem Interview mit Bloomberg TV, dass man in UK aktuell 200 virtuelle Restaurants im System führe. Der Ausbau dieser Marken ohne eigene Restaurant-Dependance ist ein wichtiger Part der Wachstumsstrategie von UberEats. Auch Konkurrent Deliveroo ist in diesem Segment sehr aktiv.

„In Großbritannien arbeiten wir mit Hunderten von Restaurants im ganzen Land zusammen und helfen ihnen dabei, Angebotslücken in ihrem Umfeld zu erkennen und diese zu nutzen, um ein virtuelles Restaurant in der fehlenden Ausrichtung zu eröffnen“,  erklärte UberEats UK Manager Toussaint Wattinne im vergangenen Jahr. „Wir erwarten, dass wir zum Jahresende (2018) mehr als 400 virtuelle Marken in der UberEats App listen können.“

Zu Beginn dieses Jahres bestätigte UberEats nochmals seine Wachstumsambitionen in Großbritannien. Darüber hinaus hieß es, man wolle mehr hochqualitative Restaurants auf der eigenen Plattform anbieten und die Marketingausgaben erhöhen. Profiliertester Partner von UberEats in UK ist derzeit McDonald’s. Der Fast-Food-Riese bietet an mehr als 700 seiner UK-Sites auch Delivery an.

Bei einer virtuellen Marke werden die Küchenkapazitäten bestehender Restaurants genutzt, um ein eigenes Angebot nur für Take-away und Delivery zu schaffen. Neben Uber Eats forciert Konkurrent Deliveroo den Aufbau dieser Angebote, auch in Deutschland. In Großbritannien listet Deliveroo nach eigenen Angaben bereits 1.000 dieser virtuellen Marken, in Deutschland rund 90.

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