Subway

100. Restaurant in Deutschland

Die Halbjahres-Bilanz von Subway Sandwiches für 2004 kann sich sehen lassen. Mit 33 Eröffnungen seit Anfang des Jahres hat das Unternehmen die magische Grenze des 100. Subway Restaurants in Deutschland (Wiesbaden!) überschritten. Unter den 75 Ländern, in denen die Marke mit mehr als 21.000 Standorten vertreten ist, ist Deutschland damit aktuell das Land mit dem höchsten Expansionstempo. Bis 2010 sollen hierzulande 1.500 Subway Restaurants eröffnet sein. Gestartet ist man 1999 in Berlin. Geschätzter Deutschland-Umsatz 2003: 21 Mio. Euro bei 33 Stores zum Jahresanfang und 65 zum Ende. Über 100 % Wachstum in 12 Monaten.



Erfolgsgeheimnis ist das im Trend zur gesunden und fettarmen Ernährung liegende Geschäftskonzept mit Hand-Held-Snacks. Für besonders gesundheitsbewusste Kunden gibt es sogar mehrere Sandwich-Varianten mit weniger als sechs Gramm Fett. Die Kunden stellen sich die Sandwiches nach Lust und Laune zusammen. Sie wählen zwischen zwei Größen und fünf verschiedenen frisch gebackenen Brotsorten. Mit den vierzehn zur Auswahl stehenden Belägen werden alle Sandwiches mit Salat erst bei der Bestellung konfektioniert.

Die Subway Restaurants verstehen sich als Alternative zu klassischem Fast Food. Von daher ist es kein Wunder, dass das 100. Restaurant von einem passionierten Fitnesstrainer eröffnet wird. Thomas Hirsing wurde bei einem Besuch eines Subway Stores auf die Möglichkeit aufmerksam mit dem Konzept in die berufliche Selbständigkeit zu starten. Am 1. Juli 2004 ist es in Wiesbaden soweit. „Ich wollte unbedingt unter den Ersten sein, die mit Subway Sandwiches in Deutschland starten. Dass es dabei mit der Nummer 100 ein Jubiläums-Restaurant geworden ist, freut mich besonders“, erklärt der frischgebackene Unternehmer.



Existenzgründung mit geringen Investitionen. Rund 65 % der weltweiten Franchise-Partner eröffnen innerhalb kurzer Zeit ihr zweites und drittes Restaurant. Dabei bieten die Expansionspläne in Deutschland und vergleichsweise niedrige Investitionskosten beste Chancen für den leichten Einstieg. Während bei anderen Fast Food-Anbietern mindestens das Fünffache an Startkapital aufgebracht werden muss, genügen bei Subway bereits ab 80.000 Euro, wovon die Franchise-Nehmer etwa ein Viertel als Eigenkapital zur Verfügung haben sollten.



Da bei Subway weder gekocht noch gebraten oder gegrillt wird, entfallen Technikausgaben für Fettabscheider oder Lüftungsanlagen. Dies macht den Betriebstyp zudem sehr flexibel bei seiner Standortwahl. Zwischen 50 qm in U-Bahn- oder Bahnhofs-Bereichen und einem repräsentativen 200 qm Subway Restaurant in Fußgängerzonen reicht die Palette der Umsetzungsmöglichkeiten des gastronomischen Konzeptes.



Gegründet wurde Subway Sandwiches im Sommer 1965 in Bridgeport/Connecticut. Der 17-jährige Fred DeLuca suchte nach einer Möglichkeit, Geld für sein Medizin-Studium zu verdienen. Dr. Peter Buck, ein enger Freund der Familie, schlug ihm vor, ein Submarine-Sandwich Restaurant zu eröffnen und bot ihm an, sein Geschäftspartner zu werden. Mit 1.000 US $ wagten der junge DeLuca und sein Partner Buck den Sprung in die berufliche Selbständigkeit. Heute ist Subway Sandwiches mit über 21.000 Standorten in 75 Ländern und einem Gesamtumsatz von rund sieben Milliarden US Dollar die größte Sandwichkette der Welt und unter den Top 5 globalen Fast Food-Marken.

www.subway-sandwiches.de

www.subway.com

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